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Presse

Mit viel Erfahrung behandeln wir in der LWL-Klinik Münster Menschen mit den unterschiedlichsten psychischen Erkrankungen. Dabei ist es uns ebenfalls wichtig, dass der Umgang mit den Krankheiten und den Patientinnen und Patienten auch in den Medien von hoher Qualität ist. Wir wünschen uns eine objektive und sachliche Berichterstattung. Wenn Sie Fragen dazu haben oder über unsere Veranstaltungen und Angebote berichten wollen, kontaktieren Sie gerne unsere Presse- und Öffentlichkeitsarbeit.

Auf einem hellen Holztisch liegt eine schwarze Tastatur, darauf vier Tageszeitungen

Anti-Stigma-Arbeit

Ein Großteil der Bevölkerung empfindet Menschen mit einer psychischen Erkrankung auch in unserer aufgeklärten Gesellschaft immer noch als schwach, „selbst schuld“ oder auch bedrohlich. Psychiatrische Kliniken werden oft noch als abgeschiedene Orte mit vergitterten Fenstern und verschlossenen Türen dargestellt, in denen Patientinnen und Patienten mit Medikamenten ruhiggestellt und weitestgehend sich selbst überlassen werden.

Die Wirklichkeit sieht ganz anders aus. Eine psychische Erkrankung kann jeden treffen, genauso wie ein Beinbruch, eine Infektion oder Krebs. Deswegen ist es wichtig, über die verschiedenen Krankheitsbilder Bescheid zu wissen, über die Linderungs- oder Heilungschancen, die Arbeit in unserer Klinik – und natürlich auch die Gefühle der Patientinnen und Patienten sowie ihrer Angehörigen. Dazu tragen wir zum Beispiel bei, indem wir unsere Klinik nach außen öffnen, mit vielen verschiedenen Veranstaltungen auf dem Klinikgelände, zu kulturellen oder auch medizinischen Themen.

Pressemitteilungen

17.09.2020, LWL-Klinik Münster schützt mit Solarstrom das Klima

Photovoltaikanlage auf dem Klinikdach in Betrieb genommen / Energie für E-Fahrzeuge

Münster (lwl). Die Klinik Münster des Landschaftsverbandes Westfalen-Lippe (LWL) produziert Strom für klimafreundlicheren Verkehr nicht nur auf dem eigenen Klinikgelände: LWL-Direktor Matthias Löb hat gemeinsam mit der Betriebsleitung der LWL-Klinik Münster die neue Solarstromanlage der Klinik in Betrieb genommen. Die Anlage mit 295 Modulen ist auf dem Dach des Neubaus errichtet worden, der Ende 2018 eröffnet worden ist, und erzeugt pro Jahr rund 81.000 Kilowattstunden (kWh), das entspricht etwa dem Stromverbrauch von 23 Einfamilienhäusern.

Der somit erzeugte Solarstrom wird in das eigene Netz der LWL-Klinik Münster eingespeist. Die Klinik wird damit unter anderem selbst zwei Elektrofahrzeuge betreiben, die für den Einsatz im Kurz- und Mittelstreckenverkehr zwei Fahrzeuge mit Verbrennungsmotor ersetzen werden.

 LWL-Direktor Matthias Löb: „Die LWL-Klinik Münster ist als erstes psychiatrisches Fachkrankenhaus in der Bundesrepublik Deutschland bereits 1999 nach EMAS (Eco Management and Audit Scheme), dem Umweltmanagementsystem der Europäischen Union, ausgezeichnet worden. Die neue Solarstromanlage und die Umstellung der ersten Fahrzeuge auf reinen Elektroantrieb unterstreichen das nachhaltige Gesamtkonzept unserer Klinik, das vorbildlich ist. Ich bin stolz darauf, dass die LWL-Klinik Münster erst kürzlich als CSR-Unternehmen Münsterland ausgezeichnet worden ist. Auch diese Auszeichnung beweist, dass die Klinikleitung und die Beschäftigten die gesellschaftliche Verantwortung in Sachen Klimaschutz ernst nehmen.“

Der Kaufmännische Direktor und Umweltmanagementvertreter Thomas Voß ergänzt: „Die LWL-Klinik Münster ist seit Jahren Mitglied im Unternehmensnetzwerk Münsters Allianz für Klimaschutz und leistet mit der Inbetriebnahme der Solarstromanlage und der Umstellung der ersten PKW auf reinen Elektroantrieb einen wichtigen Beitrag zur CO2-Einsparung.“

 

Eine Frau und drei Männer stehen vor dem roten Eingang des Klinikhauptgebäudes und halten ein Schild mit Daten zur neuen Photovoltaikanlage

Mai 2020: LWL-Klinik Münster für Zertifikat zum „audit berufundfamilie“ geehrt

Rund 1000 Mitarbeitende profitieren von Personalpolitik

Münster (lwl). Die Klinik Münster des Landschaftsverbandes Westfalen-Lippe (LWL) ist jetzt für die Auszeichnung mit dem Zertifikat zum audit berufundfamilie geehrt worden. Die Würdigung für ihre strategisch angelegte familien- und lebensphasenbewusste Personalpolitik fand erstmals in der 22-jährigen Geschichte des audits im Rahmen eines Online-Events statt. Zu den Gratulanten zählte neben Oliver Schmitz, Geschäftsführer der berufundfamilie Service GmbH, und John-Philip Hammersen, Ge-schäftsführer der Gemeinnützigen Hertie-Stiftung, Bundesfamilienministerin Dr. Franziska Giffey, die die Schirmherrschaft über das audit trägt.
Rund 1000 Beschäftigte können in der LWL-Klinik Münster von den familienbewussten Maßnahmen profitieren. Das Angebot der Klinik ist vielfältig und beinhaltet u. a. Angebote zur Kinderbetreuung (Kindertagespflege, Ferienangebote), Arbeit in teilzeitflexiblen Modellen, Jobsharing sowie Beratungs-angebote und eine umfangreiche Unterstützung für pflegende Angehörige.
Oliver Schmitz, Geschäftsführer der berufundfamilie Service GmbH, erläuterte anlässlich des Zertifi-kats-Online-Events, das unter dem Titel „TEAM2020 – Mit Vereinbarkeit Stark in und nach der Krise“ stand: „Familien- und lebensphasenbewusste Arbeitgeber hatten immer ein Gespür dafür, mit der Coronapandemie wurde aber in der gesamten Arbeitswelt offensichtlich: Eine strategisch angelegte Vereinbarkeitspolitik ist ein Mittel des Risikomanagements. Dank ihr sind Arbeitgeber in der Lage, auf Veränderungen flexibel zu reagieren, und das schnell und passgenau. Eine Unternehmenskultur, in der Vereinbarkeit von Beruf, Familie und Privatleben verankert ist, fördert auch die Funktionalität von Teams. Denn sie bietet den Rahmen, in dem Talente gefördert, die Selbstbestimmung der Beschäftig-ten unterstützt, die Agilität von Arbeitsabläufen angetrieben und das Management von Vereinbar-keitsfragen effektiv gestaltet werden kann. Diese Effekte, mit denen die Zusammenarbeit innerhalb der Teams eine gute Basis finden, zahlen sich gerade auch in Krisenzeiten aus.“

Das „audit berufundfamilie“ und das „audit familienbewusste hochschule“

Einsetzbar in allen Branchen und unterschiedlichen Betriebsgrößen, erfasst das audit den Status quo der bereits angebotenen familien- und lebensphasenbewussten Maßnahmen, entwickelt systematisch das betriebsindividuelle Potenzial und sorgt dafür, dass Familienbewusstsein in der Organisationskultur verankert wird. Nach erfolgreichem Abschluss dieses Prozesses erteilt ein unabhängiges, prominent mit Vertretern aus Wirtschaft, Wissenschaft, Politik und Verbänden besetztes Kuratorium das Zertifikat zum audit. Seit der Einführung des audit im Jahr 1998 wurden rund 1.800 Arbeitgeber mit dem Zerti-fikat ausgezeichnet. Aktuell sind insgesamt 982 Arbeitgeber nach dem audit berufundfamilie bzw. audit familiengerechte hochschule zertifiziert, darunter 467 Unternehmen, 413 Institutionen und 102 Hochschulen. Davon können rund 2 Millionen Beschäftigte und etwa 1,4 Millionen Studierende profi-tieren.

Angelika Kortemeyer (Stellv. Kaufmännische Direktorin) und Elke Bobrowski (Personalentwicklung) zeigen das Zertifikat vor dem Gebäude der Kita.

Frühjahr 2020: Nimm 2: Malerei trifft Photographie

Neue Ausstellung in der LWL-Klinik Münster

Münster (lwl). Die neue Ausstellung „Nimm 2: Malerei trifft Photographie“ des münsteraner Künstlers Reiner Schlag in der LWL-Klinik Münster des Landschaftsverbandes Westfalen-Lippe (LWL) begeistert das Auge des Betrachters mit ihrer leuchtenden Farbigkeit abstrakter Farb-Formkombinationen, die er in dieser Ausstellung mit Fotografien aus seiner Serie „My USA“ kombiniert. Aus der Kombination von flächendeckenden expressiven Bewegungslinien mit Acryl auf Leinwand und gedruckten Fotos auf großformatigen Acrylglasplatten, ergibt sich der Reiz dieser Ausstellung zwischen Energie der Malerei und Ruhe der fotografischen Werke. Die Intention des Künstlers ist nach seiner Aussage: „Bewegung, peripher wahrgenommen, farblich umzusetzen und Bewegungslinien zu schaffen, die der Betrachter über den Bildrand hinaus imaginär weiterverfolgen kann. Leuchtende, fröhliche Farben sind zudem Ausdruck meiner Lebenseinstellung.“

Die Ausstellung ist montags bis donnerstags von 10 bis 15:30 Uhr und freitags von 10 bis 14 Uhr in der Galerie am Festsaal der Klinik zu sehen. Die LWL-Klinik Münster präsentiert in wechselnden Ausstellungen auf der zentralen Ausstellungsfläche „Galerie am Fest-saal“ die Vielfalt künstlerischer Ausdrucksmöglichkeiten. Der Eintritt ist frei.

Drei Personen stehen vor einem großformatigen Bild aus der Ausstellung.

1.2.2020, LWL-Klinik Münster hat eine neue Ärztliche Direktorin

Prof. Dr. Patricia Ohrmann tritt ihre Stelle am 1. Februar an

Münster (lwl). Die psychiatrische Klinik des Landschaftsverbandes Westfalen-Lippe (LWL) in Münster hat eine neue Ärztliche Direktorin. Prof. Dr. Patricia Ohrmann wird am 1. Februar 2020 ihre neue Stelle antreten. Sie löst damit den bisherigen Ärztlichen Direktor Prof. Dr. Thomas Reker ab, der nach fast 20 Jahren als Direktor und Chefarzt die LWL-Klinik Münster Ende des Jahres 2019 verlassen hat. Prof. Dr. Patricia Ohrmann ist bisher Oberärztin am Universitätsklinikum Münster. In der dortigen Klinik für Psychiatrie und Psychotherapie ist sie Leiterin der Ambulanz sowie Leiterin des Konsil- und Liasiondienstes. Als außerplanmäßige Professorin an der Universität Münster ist sie außerdem für die Weiterentwicklung und Lehre im Fach Psychiatrie und Psychotherapie zuständig. „Ich freue mich sehr auf meine neue Aufgabe und bin aufgrund meiner langjährigen klinischen Erfahrungen und meiner beruflichen Vernetzung in und um Münster überzeugt, bestens gerüstet zu sein für einen Neustart in der ‚Nachbarklinik‘“, so Ohrmann. Ihre zukünftigen Arbeitsschwerpunkte in der LWL-Klinik Münster sieht Ohrmann in der langfristigen Qualifizierung und Bindung ärztlicher und psychologischer Mitarbeiter. Sie wolle modulare therapeutische Angebote weiterentwickeln und die stationäre, teilstationäre und ambulanten Versorgung weiter vernetzen. „Die neuen Entgeltsysteme und Personalvorgaben werden uns in den nächsten Jahren sehr beschäftigen und die Strukturen aller psychiatrischen Kliniken verändern“, so Ohrmann. Die neue Ärztliche Direktorin wohnt im Kreis Steinfurt und ist verheiratet. Als Ausgleich zu ihrer beruflichen Tätigkeit verbringt sie ihre Freizeit gerne in der Natur beim Wandern, Klettern und Skifahren.

Porträt von Prof. Dr. Patricia Ohrmann

Bundesumweltministerium beruft Thomas Voß in Umweltgutachterausschuss

Auszeichnung für den LWL und sein Nachhaltigkeitsengagement

Münster (lwl). Der Kaufmännische Direktor und Umweltmanagementvertreter der Kliniken Münster und Lengerich des Landschaftsverbandes Westfalen-Lippe (LWL), Thomas Voß, ist vom Bundesumweltministerium in den Umweltgutachterausschuss (UGA) berufen worden. Der Umweltgutachterausschuss berät das Bundesumweltministerium und arbeitet mit Vertretern und Gremien der EU zusammen. Ein Arbeitsschwerpunkt des UGA ist die Umsetzung und Verbreitung des europäischen Umweltmanagementsystem EMAS (Eco-Management and Audit Scheme). Dieses Gemeinschaftssystem für Umweltmanagement und Umweltbetriebsprüfung regelt, wie Unternehmen ihre Umweltschutzaktivitäten über das gesetzlich vorgeschriebene Maß hinaus kontrolliert verbessern können. Im Umweltgutachterausschuss arbeiten neben Bundes- und Landesverwaltungen auch Umweltverbände, Umweltgutachter, Gewerkschaften und Vertreter von Unternehmen zusammen. Voß wurde vom Deutschen Industrie- und Handelskammertag (DIHK) als Vertreter der Wirtschaftsunternehmen vorgeschlagen. "Schwerpunkt meines Engagements im Umweltgutachterausschuss werden die Verbreitung dieses hervorragenden Managementsystems sowie die Verbindung von EMAS und Nachhaltigkeitsberichterstattung sein", so Voß. Der LWL-Krankenhausdezernent Prof. Dr. Meinolf Noeker gratulierte Voß zu der Berufung. "Es ist auch eine Auszeichnung für den LWL und sein Nachhaltigkeitsengagement, dass er mit Thomas Voß im Umweltgutachterausschuss einen Vertreter für die sogenannte Bank der Wirtschaftsunternehmen stellt. Ich wünsche ihm viel Erfolg und ein glückliches Händchen für seine Arbeit im UGA", so Noeker.

Zwei Männer stehen vor einer aus Glas bestehenden großen Eingangstür eines Gebäudes und halten ein Papier in der Hand.

4.3.2020, Beratungsangebot für ältere Menschen mit psychischen Problemen

Münster (lwl). Viele ältere Menschen leiden im Alltag unter Ängsten, Traurigkeit oder Gedächtnisstörungen, manchmal verbunden mit der Sorge, dass etwas nicht stimmt und eine Krankheit die Ursache sein könnte. In dieser Situation stehen die Betroffenen und ihre Angehörigen vor vielen Fragen: Wo gibt es Auskunft und wer bietet fachliche Begleitung an. Die Beratungen finden regelmäßig jeden 1. Mittwoch im Monat, in der Zeit zwischen 17  und 18 Uhr in der LWL-Klinik Münster (Landschaftsverband Westfalen-Lippe) im Haus 25 (Friedrich-Wilhelm-Weber-Str. 30, 48147 Münster) statt. Der nächste Termin startet am 4.3.2020. Die Beratung erfolgt als Einzel- oder Familiengespräch. Sie ist kostenlos und unterliegt der Schweigepflicht.

Um  vorherige Anmeldung wird gebeten: Sekretariat Dr. Fey, Tel: 0251-91555 2402. Die Mitarbeiter des Sozialdienstes stehen Ratsuchenden in einem persönlichen Gespräch zur Verfügung, dabei informieren und beraten sie über seelische Erkrankungen im Alter (Depression, Demenz, Abhängigkeitserkrankungen etc.), Diagnostik und Therapie, rechtliche und finanzielle Fragen sowie Hilfs- und Unterstützungsmöglichkeiten. Auf Wunsch wird ein Kontakt mit der gerontopsychiatrischen Ambulanz, der Memory -Clinic der LWL-Klinik oder anderen regionalen Stellen vermittelt.

8.1.2020, Beratungsangebot für ältere Menschen mit psychischen Problemen

Münster (lwl). Viele ältere Menschen leiden im Alltag unter Ängsten, Traurigkeit oder Gedächtnisstörungen, manchmal verbunden mit der Sorge, dass etwas nicht stimmt und eine Krankheit die Ursache sein könnte. In dieser Situation stehen die Betroffenen und ihre Angehörigen vor vielen Fragen: Wo gibt es Auskunft und wer bietet fachliche Begleitung an. Die Beratungen finden regelmäßig jeden 1. Mittwoch im Monat, in der Zeit zwischen 17  und 18 Uhr in der LWL-Klinik Münster (Landschaftsverband Westfalen-Lippe) im Haus 25 (Friedrich-Wilhelm-Weber-Str. 30, 48147 Münster) statt. Der nächste Termin startet am 8. Januar 2020. Die Beratung erfolgt als Einzel- oder Familiengespräch. Sie ist kostenlos und unterliegt der Schweigepflicht.

Um  vorherige Anmeldung wird gebeten: Sekretariat Dr. Fey, Tel: 0251-91555 2402. Die Mitarbeiter des Sozialdienstes stehen Ratsuchenden in einem persönlichen Gespräch zur Verfügung, dabei informieren und beraten sie über seelische Erkrankungen im Alter (Depression, Demenz, Abhängigkeitserkrankungen etc.), Diagnostik und Therapie, rechtliche und finanzielle Fragen sowie Hilfs- und Unterstützungsmöglichkeiten. Auf Wunsch wird ein Kontakt mit der gerontopsychiatrischen Ambulanz, der Memory -Clinic der LWL-Klinik oder anderen regionalen Stellen vermittelt.

9.12.2019, LWL zeigt Verantwortung für Ökologie und Umweltschutz

Kliniken Münster und Lengerich von NRW-Umweltministerin Ursula Heinen-Esser ausgezeichnet

Münster (lwl). Welche Rolle spielen Bio-Lebensmittel für ein nachhaltiges und damit zukunftsfähiges Konzept in der Gemeinschaftsverpflegung? Wie gelingt es dabei, den richtigen Weg für das eigene Unternehmen zu finden? Diese Fragen klärte die Initiative „NRW kocht Bio“ des NRW-Ministeriums für Umwelt, Landwirtschaft, Natur- und Verbraucherschutz am vergangenen Montag (9.12.) in Düsseldorf. Ausgezeichnet wurden dabei die Küchen der Kliniken Münster und Lengerich des Landschaftsverbandes-Westfalen Lippe (LWL) als „Best-Practice-Beispiele“ von der NRW-Ministerin für Umwelt, Landwirtschaft, Natur- und Verbraucherschutz, Ursula Heinen-Esser.

„Ich übernehme Verantwortung, weil Ökologie und Ökonomie für mich keine Gegensätze sind. Wir müssen unsere Umwelt auch für unsere Enkel und die nachfolgenden Generationen bewahren“, so Thomas Voß, der Kaufmännische Direktor beider LWL-Kliniken, der die Urkunde entgegengenommen hatte. In den Küchen der Kliniken bereichern schon seit vielen Jahren biologisch erzeugte Lebensmittel den Speiseplan und bieten damit eine attraktive, ausgewogene und gesunde Ernährung der Patienten und Beschäftigten. Dabei ist die Küche der LWL-Klinik Münster auch seit 14 Jahren biozertifiziert. Neben der Verwendung von vielen Bio-Lebensmitteln, achten die Kliniken auch auf den Einsatz von regionalen Produkten. So werden zum Beispiel bereits seit zehn Jahren nur noch Eier in Bio-Qualität von zertifizierten Bio-Höfen aus dem Münsterland verwendet, das Schweinefleisch stammt ausschließlich aus ökologischer Haltung aus der Region und Kräuter und Tomaten werden in klinikeigenen Gewächshäusern gezogen. Entscheidende Kriterien bei der Produkt- und Lieferantenauswahl sind eine artgerechte Haltung der Nutztiere und eine tragfähige Nutzung der Landwirtschaft und Meere.

Bildunterschrift: Die Ministerin für Umwelt, Landwirtschaft, Natur- und Verbraucherschutz des Landes Nordrhein-Westfalen, Ursula Heinen-Esser, verleiht Thomas Voß (Kaufmännischer Direktor der LWL-Kliniken Münster und Lengerich) die Urkunde als „Best-Practice-Beispiel“.

Eine Frau und ein Mann stehen vor dem Plakat "NRW koch Bio" und halten ein Zertifikat.

5.12.2019, Karl-Josef Laumann besucht die LWL-Akademie für Gesundheits- und Pflegeberufe in Münster

Ministerbesuch in LWL-Akademie für Gesundheits- und Pflegeberufe in Münster

Münster (lwl). Der Minister für Arbeit, Gesundheit und Soziales des Landes Nordrhein-Westfalen, Karl-Josef-Laumann, besuchte am vergangenen Donnerstag (5.12.) die LWL-Akademie für Gesund-heits- und Pflegeberufe in Münster, um sich im Gespräch mit Hermann Geusendam-Wode (Schulleiter), Michael Lison (Pflegedirektor der LWL-Klinik Münster) und Thomas Profazi (Stellv. LWL-Krankenhausdezernent) über die Zukunft der neuen Pflege-Assistenten-Ausbildung in NRW auszutauschen.

Ab 2020 werden die drei bestehenden Pflegeberufe – Altenpflege, Gesundheits- und Krankenpflege sowie Gesundheits- und Kinderkrankenpflege – zu einem gemeinsamen Berufsbild „Pflegefach-frau/Pflegefachmann“ zusammengeführt. Geregelt werden die Inhalte im Pflegeberufegesetz, welches auch mittelbar eine Auswirkung auf die Assistenzberufe in der Pflege hat. Dabei werden die zurzeit geltenden Gesetze für die einjährige Pflegeassistenz-Ausbildung überprüft und neu geregelt werden. Weitere Themen waren die Anerkennungsverfahren für Pflegefachkräfte aus nicht EU-Staaten sowie der Einsatz von niederländischen Auszubildenden aus der Partnerschule in Twente/Enschede.

8 Personen sitzen an einem ovalen großen Tisch, ein Mann und eine Frau stehen hinter dem Tisch. Auf dem Tisch befinden sich Unterlagen u. Geschirr

20.11.2019, Feierliche Verabschiedung von Prof. Dr. Thomas Reker

Ärztlicher Direktor verlässt nach 20 Jahren die LWL-Klinik Münster

Münster (lwl). Nach knapp 20 Jahren als Ärztlicher Direktor hat sich Prof. Dr. Thomas Reker von der LWL-Klinik Münster des Landschaftsverbandes Westfalen-Lippe (LWL) verabschiedet.

Beim Festakt am Mittwoch (20.11.) in Münster mit 130 Gästen führte LWL-Krankenhausdezernent Prof. Dr. Meinolf Noeker die lange Gästeliste an. Er würdigte in seiner Festrede den renommierten Münsteraner Mediziner, der zum Ende des Jahres die LWL-Klinik Münster verlassen wird, um in einer Praxis als niedergelassener Arzt zu arbeiten.
Noeker bedankte sich bei Prof. Dr. Thomas Reker: „Vielen Dank für die Stabilität und Kontinuität, die Sie der LWL-Klinik Münster gaben“, so Noeker. Als hervorragender Mediziner und wichtige Führungskraft habe er die Entwicklung der LWL-Klinik Münster in den vergangenen 20 Jahren entscheidend mitgeprägt. Zudem habe er sich ein sehr hohes Ansehen in Münster erworben, nicht zuletzt auch durch seine Aufgabe als Sprecher des Münsteraner Bündnisses gegen Depression sowie seine Tätigkeit als Diakon im Zivilberuf der St. Lambertikirche Münster.

Die Nachfolgerin von Prof. Dr. Thomas Reker wird Prof. Dr. Patricia Ohrmann, die zurzeit noch als Oberärztin am Universitätsklinikum Münster arbeitet. In der dortigen Klinik für Psychiatrie und Psychotherapie ist sie Leiterin der Ambulanz sowie Leiterin des Konsil- und Liasiondienstes. Als außerplanmäßige Professorin an der Universität Münster ist sie außerdem für die Weiterentwicklung und Lehre im Fach Psychiatrie und Psychotherapie zuständig.

Sie wird am 1.2.2020 ihre Stelle in der LWL-Klinik Münster antreten.

Zur Person:

Der Münsteraner Prof. Dr. Thomas Reker ist 1956 in Hamm geboren. Nach seinem Medizinstudium, welches er 1981 an der Westfälischen Wilhelms Universität abgeschlossen hat, arbeitete er in den folgenden Jahren als Assistenzarzt im Joseph-Hospital Warendorf, im Marienhospital Borghorst sowie in der LWL-Klinik Lengerich. Im Januar 1988 absolvierte er seine Facharztprüfung als Arzt für Psychiatrie. Von 1988 bis 1989 war er als Oberarzt für den Bereich Rehabilitation in der LWL-Klinik Lengerich beschäftigt. Im April 1990 folgte seine Promotion. Danach war er bis 1994 Leiter der Forschungsstelle Arbeitsrehabilitation in der Klinik für Psychiatrie der Universität Münster. Dort war er dann bis 1998 auch Oberarzt. 1997 erhielt er den Hermann-Simon Preis für Sozialpsychiatrie. Seine Habilitation zum Thema „Arbeitsrehabilitation in der Psychiatrie“ folgte im selben Jahr. 1998 wechselte er in die LWL-Klinik Münster, dort arbeitete er zunächst als Chefarzt der Abteilung für Suchtmedizin und Stellv. Ärztlicher Direktor. Seit 2000 bis zu seiner Verabschiedung im Jahr 2019 war er als Ärztlicher Direktor und Chefarzt der Abteilung für Psychiatrie und Psychotherapie der LWL-Klinik Münster tätig.

Ein Mann steht vor einem Rednerpult.

7., 14. und 21. November 2019, Angehörigengruppe informiert über Psychosen

Münster (lwl).  Psychosen sind nicht selten und Familie und Freunde fragen sich nach Mitteilung der Diagnose: Wie verläuft die Krankheit? Wie kann der Erkrankte therapiert werden? Wie sollen wir mit ihm umgehen? Innerhalb einer Angehörigengruppe bietet der Gesundheits- und Krankenpfleger Felix Kock in der LWL-Klinik Münster (Landschaftsverband Westfalen-Lippe) für Angehörige und Freunde von Psychose-Erkrankten insgesamt drei Gruppentermine an. Das erste Treffen findet am 7. November im Haus 19 (Fortbildungszentrum), Raum 315 der LWL-Klinik Münster statt. Die beiden weiteren Treffen folgen am 14. und 21. November um 18 Uhr.

Angehörigengruppen bieten die Möglichkeit für ein besseres Verständnis der Krankheit und des Erkrankten und bieten insofern auch eine Entlastung. Forschungsergebnisse zeigen darüber hinaus, dass Aufklärung und Wissen zu einem besseren Krankheitsverlauf führt. In vielen Fällen kann eine akute Psychose sogar verhindert werden, wenn Frühsymptome von Erkrankten und Angehörigen rechtzeitig erkannt werden. Um vorherige Anmeldung wird gebeten: Tel.: 0251 91555-2266.

1.10.2019, Thomas Voß ist neuer Kaufmännischer Direktor der LWL-Klinik Münster

LWL-Kliniken Münster und Lengerich haben einen neuen Kaufmännischen Direktor

Münster (lwl). Die Kliniken Münster und Lengerich des Landschaftsverbandes Westfalen-Lippe (LWL) haben einen neuen Kaufmännischen Direktor. Thomas Voß wurde im Gesundheits- und Krankenhausausschuss für diesen Posten an beiden Klinikstandorten gewählt. Er tritt seine Position am 1. Oktober an.

Die bisherige Stelleninhaberin, Heinke Falkenstein-Sorg, musste aus gesundheitlichen Gründen ihre Positionen an beiden Kliniken aufgeben.
"Ich freue mich sehr auf die neue berufliche Herausforderung. Mir steht ein erfahrenes, tolles Team zur Seite. Die Zusammenarbeit mit den anderen Betriebsleitungsmitgliedern und den örtlichen Personalräten ist erprobt und von großer gegenseitiger Wertschätzung geprägt, auch wenn wir uns dank unserer unterschiedlichen Rollen inhaltlich immer wieder sachlich auseinandersetzen müssen", sagt Thomas Voß (61).
Der gebürtige Bochumer war bisher stellv. Kaufmännischer Direktor an beiden Häusern. Im LWL ist er schon seit 1979 tätig, an der Klinik Münster seit 1995, als er Leiter der Abteilung Wirtschaft, Versorgung und Technik wurde. Seit 2016 ist er stellvertretender Kaufmännischer Direktor beider Kliniken.
"Eine große Herausforderung der kommenden Jahre wird darin bestehen, Arbeitskräfte an uns zu binden und neue Arbeitskräfte zu finden. Das gilt über alle Berufsgruppen und Qualifikationsstufen hinweg. Wir sind allerdings bereits ein attraktiver Arbeitgeber und werden auch in Zukunft alles daransetzen, das auch zu bleiben", sagt Thomas Voß über seine Ziele.
Einen Arbeitsschwerpunkt, den er bisher schon intensiv betrieb, wolle er weiterverfolgen: "Die LWL-Kliniken Münster und Lengerich haben sich bundesweit Anerkennung und Wertschätzung für ihr herausragendes Nachhaltigkeitskonzept erworben. Dazu gehört seit vielen Jahren die Zertifizierung "berufundfamilie" genauso selbstverständlich wie das Umweltmanagementsystem nach EMAS (Eco Management and Audit Scheme). Wir haben mittlerweile über 170 Um-weltziele umgesetzt", berichtet Voß. So wird z.B. in den Küchen Ware aus ökologischem Landbau eingesetzt und darauf geachtet, dass Lebensmittel nicht verschwendet werden. Dafür wurden die Kliniken 2017 für den Bundespreis "Zu gut für die Tonne" nominiert. "Ich bin in diesem Punkt Überzeugungstäter und werde auch in meiner neuen Funktion Treiber für nachhaltiges Wirtschaften sein", kündigt Voß an.
Als seine neue Stellvertreterin in beiden LWL-Kliniken bestellte der Gesundheits- und Krankenhausausschuss zeitgleich Angelika Kortemeyer (55). Die gebürtige Ibbenbürenerin ist Abtei-lungsleiterin Personal Allgemeine Verwaltung des Regionalen Psychiatrie Netzes Münster und Lengerich. Zusammen mit ihr will Thomas Voß auch die Umsetzung der baulichen Weiterentwicklung der LWL-Klinik Lengerich im denkmalgeschützen Altbau auf den Weg und die Struktur- und Entwicklungsplanung für die LWL-Klinik Münster auf die Zielgerade bringen.

Porträts von Thomas Voß und Angelika Kortemeyer

4.9.2019, Beratung und Information für ältere Menschen mit seelischen Problemen

Münster (lwl). Viele ältere Menschen leiden im Alltag unter Ängsten, Traurigkeit oder Gedächtnisstörungen, manchmal verbunden mit der Sorge, dass etwas nicht stimmt und eine Krankheit die Ursache sein könnte. In dieser Situation stehen die Betroffenen und ihre Angehörigen vor vielen Fragen: Wo gibt es Auskunft und wer bietet fachliche Begleitung an. Die Beratungen finden regelmäßig jeden 1. Mittwoch im Monat, in der Zeit zwischen 17  und 18 Uhr in der LWL-Klinik Münster (Landschaftsverband Westfalen-Lippe) im Haus 25 (Friedrich-Wilhelm-Weber-Str. 30, 48147 Münster) statt. Der nächste Termin startet am 4. September 2019. Die Beratung erfolgt als Einzel- oder Familiengespräch. Sie ist kostenlos und unterliegt der Schweigepflicht. Um  vorherige Anmeldung wird gebeten: Sekretariat Dr. Fey, Tel: 0251-91555 2402. Die Mitarbeiter des Sozialdienstes stehen Ratsuchenden in einem persönlichen Gespräch zur Verfügung, dabei informieren und beraten sie über seelische Erkrankungen im Alter (Depression, Demenz, Abhängigkeitserkrankungen etc.), Diagnostik und Therapie, rechtliche und finanzielle Fragen sowie Hilfs- und Unterstützungsmöglichkeiten. Auf Wunsch wird ein Kontakt mit der gerontopsychiatrischen Ambulanz, der Memory -Clinic der LWL-Klinik oder anderen regionalen Stellen vermittelt.

7.8.2029, Beratung und Information für ältere Menschen mit seelischen Problemen

Münster (lwl). Viele ältere Menschen leiden im Alltag unter Ängsten, Traurigkeit oder Gedächtnisstörungen, manchmal verbunden mit der Sorge, dass etwas nicht stimmt und eine Krankheit die Ursache sein könnte. In dieser Situation stehen die Betroffenen und ihre Angehörigen vor vielen Fragen: Wo gibt es Auskunft und wer bietet fachliche Begleitung an. Die Beratungen finden regelmäßig jeden 1. Mittwoch im Monat, in der Zeit zwischen 17  und 18 Uhr in der LWL-Klinik Münster (Landschaftsverband Westfalen-Lippe) im Haus 25 (Friedrich-Wilhelm-Weber-Str. 30, 48147 Münster) statt. Der nächste Termin startet am 7. August 2019. Die Beratung erfolgt als Einzel- oder Familiengespräch. Sie ist kostenlos und unterliegt der Schweigepflicht. Um  vorherige Anmeldung wird gebeten: Sekretariat Dr. Fey, Tel: 0251-91555 2402. Die Mitarbeiter des Sozialdienstes stehen Ratsuchenden in einem persönlichen Gespräch zur Verfügung, dabei informieren und beraten sie über seelische Erkrankungen im Alter (Depression, Demenz, Abhängigkeitserkrankungen etc.), Diagnostik und Therapie, rechtliche und finanzielle Fragen sowie Hilfs- und Unterstützungsmöglichkeiten. Auf Wunsch wird ein Kontakt mit der gerontopsychiatrischen Ambulanz, der Memory -Clinic der LWL-Klinik oder anderen regionalen Stellen vermittelt.

5.6.2019, Beratung und Information für ältere Menschen mit seelischen Problemen

Münster (lwl). Viele ältere Menschen leiden im Alltag unter Ängsten, Traurigkeit oder Gedächtnisstörungen, manchmal verbunden mit der Sorge, dass etwas nicht stimmt und eine Krankheit die Ursache sein könnte. In dieser Situation stehen die Betroffenen und ihre Angehörigen vor vielen Fragen: Wo gibt es Auskunft und wer bietet fachliche Begleitung an. Die Beratungen finden regelmäßig jeden 1. Mittwoch im Monat, in der Zeit zwischen 17  und 18 Uhr in der LWL-Klinik Münster (Landschaftsverband Westfalen-Lippe) im Haus 25 (Friedrich-Wilhelm-Weber-Str. 30, 48147 Münster) statt. Der nächste Termin startet am 5. Juni  2019. Die Beratung erfolgt als Einzel- oder Familiengespräch. Sie ist kostenlos und unterliegt der Schweigepflicht. Um  vorherige Anmeldung wird gebeten: Sekretariat Dr. Fey, Tel: 0251-91555 2402. Die Mitarbeiter des Sozialdienstes stehen Ratsuchenden in einem persönlichen Gespräch zur Verfügung, dabei informieren und beraten sie über seelische Erkrankungen im Alter (Depression, Demenz, Abhängigkeitserkrankungen etc.), Diagnostik und Therapie, rechtliche und finanzielle Fragen sowie Hilfs- und Unterstützungsmöglichkeiten. Auf Wunsch wird ein Kontakt mit der gerontopsychiatrischen Ambulanz, der Memory -Clinic der LWL-Klinik oder anderen regionalen Stellen vermittelt

Anjas Augenblicke - Neue Fotoausstellung in der LWL-Klinik Münster, Vernissage am 18.4.2019

Anja Gros zeigt in ihrer Einzelausstellung eine Auswahl ihrer Fotografien mit dem Schwerpunkt Blüte

Münster (lwl). Am Donnerstag, 18. April, 15 Uhr  findet in der LWL-Klinik Münster des Landschaftsverbandes Westfalen-Lippe (LWL) die Eröffnung der Ausstellung „Anjas Augenblicke“ statt. Die Hobbyfotografin Anja Gros zeigt in ihrer Einzelausstellung eine Auswahl ihrer Fotografien mit dem Schwerpunkt  Blüten-, Tiere- und Landschaftsmotive. „Fotografieren ist mein Hobby. Bilder sind meine Leidenschaft!  Schon als Kind hatte ich eine Kamera in der Hand und als ich vierzehn Jahre alt war, begann ich, mich ernsthaft mit der Fotografie zu beschäftigen“, sagt die Künstlerin.

Die Ausstellung ist montags bis donnerstags von 10 bis 15:30 Uhr und freitags von 10 bis 14 Uhr noch bis zum 15. August 2019 in der Galerie am Festsaal der Klinik zu sehen. Die LWL-Klinik Münster präsentiert in wechselnden Ausstellungen auf der zentralen Ausstellungsfläche „Galerie am Festsaal“ die Vielfalt künstlerischer  Ausdrucksmöglichkeiten.

Die Fotoarbeiten sind auf Nachfrage verkäuflich. Interessierte sind herzlich eingeladen.

Kopf eines Papageis

Im April 2019, Klinikclowns besuchen das LWL-Pflegezentrum Münster

Lachen ist die beste Medizin!

Münster (lwl). Gute Laune und viel Freude hatten die Bewohner im LWL-Pflegezentrum Münster des Landschaftsverbandes Westfalen-Lippe (LWL). Der Grund war der Besuch der Klinikclowns Konrad und Motte, die den gesamten Vormittag über die einzelnen Wohnbereiche des LWL-Pflegezentrums besucht haben, um mit ihren Späßen die älteren Menschen zu unterhalten. Dabei gibt es weder ein Bühnenprogramm noch eine Show, sondern das Spiel entwickelt sich gemeinsam mit den Bewohnerinnen und Bewohnern. Erinnerungen werden dabei geweckt durch das Singen alter und vertrauter Lieder, es wird zusammen gelacht und Erlebnisse und Erinnerungen ausgetauscht. Die Kostümierung und der Einsatz von Handpuppen, Luftballons und Musikinstrumenten wie Geige und Mundharmonika schaffen sofort eine entspannte und lockere Atmosphäre, die Nähe zu den Bewohnern aufbaut. „Wir haben im Laufe der Zeit ein Gefühl dafür entwickelt, auf Menschen zu reagieren und diese einfach zum Lachen zu bringen“, sagt Clown Konrad, alias Michael Westermeier, der mit seiner Partnerin Motte, die mit bürgerlichem Namen Isabel Oestreich heißt, bereits seit elf Jahren in das LWL-Pflegezentrum kommt. „Besonders schön zu sehen ist, wenn eine Bewohnerin, die im Rollstuhl sitzt und sonst eigentlich nicht mehr redet, anfängt zu singen und zu lächeln“, sagt Einrichtungsleiterin Marion Kaster.  Sie betont, dass durch den regelmäßigen Besuch der Clowns nicht nur der Alltag im Pflegeheim abwechslungsreicher wird, sondern auch die Lebensfreude der älteren und zumeist pflegebedürftigen Bewohner sehr gesteigert würde.  Daher werden die Clowns auch in Zukunft für lachende Gesichter im LWL-Pflegezentrum sorgen.

Hintergrund:

Das LWL-Pflegezentrum bietet vollstationäre Pflege und ein Zuhause für Menschen mit erhöhtem psychosozialem Hilfebedarf. Das Pflegezentrum ist an die LWL-Klinik Münster angeschlossen.

Die LWL-Klinik Münster ist ein Fachkrankenhaus für Psychiatrie und Psychotherapie und versorgt die Einwohner der Stadt Münster und besondere Patientengruppen der umliegenden Kreise.

Zwei Clowns umarmen eine in der Mitte von ihnen sitzende ältere Dame.