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Presse

Mit viel Erfahrung behandeln wir in der LWL-Klinik Münster Menschen mit den unterschiedlichsten psychischen Erkrankungen. Dabei ist es uns ebenfalls wichtig, dass der Umgang mit den Krankheiten und den Patientinnen und Patienten auch in den Medien von hoher Qualität ist. Wir wünschen uns eine objektive und sachliche Berichterstattung. Wenn Sie Fragen dazu haben oder über unsere Veranstaltungen und Angebote berichten wollen, kontaktieren Sie gerne unsere Presse- und Öffentlichkeitsarbeit.

Anti-Stigma-Arbeit

Ein Großteil der Bevölkerung empfindet Menschen mit einer psychischen Erkrankung auch in unserer aufgeklärten Gesellschaft immer noch als schwach, „selbst schuld“ oder auch bedrohlich. Psychiatrische Kliniken werden oft noch als abgeschiedene Orte mit vergitterten Fenstern und verschlossenen Türen dargestellt, in denen Patientinnen und Patienten mit Medikamenten ruhiggestellt und weitestgehend sich selbst überlassen werden.

Die Wirklichkeit sieht ganz anders aus. Eine psychische Erkrankung kann jeden treffen, genauso wie ein Beinbruch, eine Infektion oder Krebs. Deswegen ist es wichtig, über die verschiedenen Krankheitsbilder Bescheid zu wissen, über die Linderungs- oder Heilungschancen, die Arbeit in unserer Klinik – und natürlich auch die Gefühle der Patientinnen und Patienten sowie ihrer Angehörigen. Dazu tragen wir zum Beispiel bei, indem wir unsere Klinik nach außen öffnen, mit vielen verschiedenen Veranstaltungen auf dem Klinikgelände, zu kulturellen oder auch medizinischen Themen.

Pressemitteilungen

ab 07.05.2024, Neue Angehörigengrupe für Psychose-Erkrankte der LWL-Klinik Münster

ab: 07.05.2024, Neue Angehörigengrupe für Psychose-Erkrankte der LWL-Klinik Münster

Münster (lwl). Ab 7.  Mai bietet die LWL-Klinik Münster, eine Einrichtung des Landschaftsverbandes-Westfalen-Lippe (LWL), die kostenlose Teilnahme an einer neuen Angehörigengruppe für Menschen, die an einer Psychose erkrankt sind, an. Die Angehörigengruppe richtet sich gezielt an Betroffene, die in ihrem Familien-, Freundes- oder Bekanntenkreis einen Menschen mit einer Erkran­kung aus dem psychotischen Formenkreis haben.

Mitarbeitende aus unterschiedlichen Bereichen der Klinik vermitteln aktuelles Wissen über die Entstehung und Entwicklung von psychischen Erkrankungen, insbesondere psychotischen Störungen. Außerdem gibt die Angehörigengruppe einen Überblick über verschiedene Formen von Psychosen, die spezifischen Symptome und die Faktoren, die in der Manifestation und der Aufrechterhaltung von psychotischen Symptomen eine Rolle spielen. Auch die wichtigsten medikamentösen und psychothera­peutischen Behandlungsmöglichkeiten werden vorgestellt.

„Die Teilnehmer:innen erhalten außerdem Informationen zu den außerklinischen Behandlungs-, Hilfs- und Bera­tungsmöglichkeiten der Stadt Münster sowie einen Überblick über wesentliche Rechtsfragen. Ein großes Anliegen ist es uns weiterhin, spezifische Informationen und Anregungen zum Thema Selbstfürsorge zu vermitteln“, betont Prof. Dr. Patricia Ohrmann (Ärztliche Direktorin der LWL-Klinik Münster). Die Klinik weist darauf hin, dass trotz der vielen Informationsbausteine ausreichend Zeit und Raum für den persönlichen Austausch bleiben wird.

Die weiteren Termine finden Sie hier. Es ist keine Anmeldung erforderlich.

Kontakt: Angehoerigengruppe.Psychoseerkrankter@lwl.org

(Veranstaltungsort: LWL-Klinik Münster, Psychiatrische Institutsambulanz (Haus 09), Friedrich-Wilhelm-Weber-Str. 30, 48147 Münster)

Foto: Bildarchiv, LWL-Klinik Münster

1-geschossiges Gebäude der Institutsambulanz mit hellbraunem Dach und mit rot umrahmter Eingangstür, eingebettet in grünen Klinikpark.

26.01.2024, Theater- und Zuhörparcours auf der „Geschlossenen“ der LWL-Klinik Münster

Geschichten über das Bändigen psychischer Krankheiten

Münster (lwl).  Am Freitag, 26. und Samstag, 27. Januar 2024 präsentiert das „inklusive Eintopftheater“ um 18 Uhr in der LWL-Klinik Münster, einer Einrichtung des Landschaftsverbandes Westfalen-Lippe (LWL) die Ergebnisse der Theaterarbeit des letzten Jahres in Form eines begehbaren Hörmuseums auf der Station 26.1. Auf dieser Station kann sich das Publikum frei bewegen und über Kopfhörer in die Gedankenwelt der zum Projekt "Wie klingt dein Leben?" interviewten Personen eintauchen. Mit viel Humor empfängt das Ensemble auf der Theaterstation die Gäste und führt spielerisch und klangvoll durch den Abend.

Das Ensemble des „Eintopftheaters“ hat sich dabei auf eine Reise begeben. Zwischen März und November 2023 besuchten die Akteur:innen 13 psychiatrische Stationen der LWL-Klinik Münster, um den Mythos von psychischen Krankheiten zu ergründen. Was empfinden Menschen in depressiven Phasen? Inwiefern verändert die Diagnose Schizophrenie den Alltag? Und was heißt eigentlich Borderline? Wie nehmen betroffene Personen ihre Umwelt wahr, was wünschen sie sich von ihren Mitmenschen und wie träumen sie ihre Zukunft? Worüber können sie lachen, welche Bedeutung hat die Liebe und welches ist ihr Lieblingseis? Herausgekommen sind 70 sehr persönliche, lebensfrohe und humorvolle Interviews mit (ehemaligen) Patient:innen und Mitarbeitenden der Klinik, die nun im Rahmen einer Audio-Ausstellung auf der ehemals akut-psychiatrischen Abteilung veröffentlicht werden. „Dazu durchlaufen die Besucher:innen ein buntes Theatertreiben, in dessen Rahmen sie sich auf Spurensuche begeben – und nach dem Rundlauf sorgt ein warmer Teller Suppe für den Wohlfühlfaktor, bevor wir es in den Krankenhausgängen gemeinsam spuken lassen“, sagen die Theaterpädagogen André Voss und Frank Röpke-Kolar.

Das Theaterensemble bittet um Kartenreservierung unter: 0176 814 06 764 oder kontakt@eintopftheater.de

Für den Aufführungsbesuch wird ein internetfähiges Handy mit QR-Code-Scanner plus Kopfhörer benötigt. Bitte bei der Reservierung Bescheid sagen – auf Wunsch werden Leihgeräte zur Verfügung gestellt.

Premiere: 26. Januar 2024, Veranstaltungsort: LWL-Klinik Münster, Haus 26, Friedrich-Wilhelm-Weber-Str. 30, 48147 Münster), weitere Aufführungen: 27. Januar, 2. und 3. Februar 2024, jeweils ab 18 Uhr.

Hintergrund:

Das Ensemble, das sich für eine Entstigmatisierung von psychischen Krankheiten einsetzt, besteht aus Patient:innen (auch ehemaligen) der LWL-Klinik Münster. Verantwortlich für die Entwicklung der Produktion sind die Theaterpädagogen André Voss und Frank Röpke-Kolar. Gefördert wird das Projekt von der Landesarbeitsgemeinschaft Soziokultureller Zentren Nordrhein-Westfalen (Soziokultur NRW). Die LWL-Klinik Münster ist dabei Kooperationspartnerin.

Titelbild des Theaterplakates zeigt den Kopf einer braunhaarigen Frau, die mit ihren beiden Händen ihren Hinterkopf umfasst

15.12.2023, Erster Nachhaltigkeitsbericht der LWL-Klinik Münster

15.12.2023, Erster Nachhaltigkeitsbericht der LWL-Klinik Münster

Münster (lwl). Im Dezember ist der erste Nachhaltigkeitsbericht der LWL-Klinik Münster, einer Klinik des Landschaftsverbandes Westfalen-Lippe (LWL), vom Büro des Deutschen Nachhaltigkeitskodex (DNK) freigeschaltet worden. Damit ist die LWL-Klinik auch die erste LWL-Einrichtung, die diese neue Berichtsform erstellt hat.

Hintergrund ist, dass ab 2026 viele Unternehmen dazu verpflichtet werden, einen Nachhaltigkeitsbericht zu erstellen und zu veröffentlichen. Dies legt eine neue EU-Richtlinie fest, die mit ihren Kriterien viele zusätzliche Betriebe in die Berichtspflicht zieht, die vorher nicht davon betroffen waren. Dabei werden im Zuge der Nachhaltigkeitsberichterstattung die Informationen der Unternehmen über die üblichen wirtschaftlichen Aspekte hinaus auf ökologische und soziale Aspekte ausgedehnt.

Unter diese Rechtsvorschrift wird voraussichtlich auch die LWL-Klinik Münster fallen. Im Rahmen eines Pilotprojektes des Deutschen Vereins der Krankenhauscontroller erarbeitete bereits in diesem Jahr eine klinikinterne Arbeitsgruppe erfolgreich einen Nachhaltigkeitsbericht für das Jahr 2022 nach den Kriterien des DNK.

"Noch ist es Kür, ab 2026 wird es für viele Pflicht. Wir haben uns entschieden, den Zeitraum der Kür als 'Trainingszeit' zu nutzen und Erfahrungen zu sammeln. Denn wer bereits jetzt mit den Vorbereitungen beginnt, profitiert langfristig", sagt Thomas Voß, der Kaufmännische Direktor der LWL-Klinik Münster: "Ein toller Erfolg eines engagierten Teams und aller Mitwirkenden. Besonders freut es mich, dass der Bericht pünktlich zum Treffen der Arbeitsgruppe Nachhaltigkeit des Deutschen Vereins für Krankenhaus-Controlling in Münster veröffentlicht werden konnte."

Bildunterschrift: Die Arbeitsgruppe Nachhaltigkeit des Deutschen Vereins für Krankenhaus-Controlling e.V. (DVKC) tagte am 7. Dezember 23 in der LWL-Klinik Münster und übermittelte ihre Glückwünsche zur Fertigstellung des ersten Nachhaltigkeitsberichtes an die LWL-Klinik.
Foto: LWL/Torres

Mehrere Personen sitzen in einem Konferenzraum an hellen Tischen, im Hintergrund sind Fenster zu sehen durch das Tageslicht hereinscheint.

16.11.2023, Dienstjubiläumsfeier, LWL-Klinik Münster ehrt langjährige Mitarbeitende

16.11.2023, Dienstjubiläumsfeier, LWL-Klinik Münster ehrt langjährige Mitarbeitende

Münster (lwl). In der LWL-Klinik Münster, einer Klinik des Landschaftsverbandes Westfalen-Lippe (LWL), wurden am Donnerstag, 16. November die Dienstjubilar:innen im Festsaal des Verwaltungsgebäudes der Klinik feierlich geehrt. Die langjährigen Mitarbeitenden sind bereits seit 25 oder 40 Jahren erfolgreich für das Wohl der Klinik tätig. Die Betriebsleitung gratulierte den Jubilar:innen zu ihrer langjährigen Betriebszugehörigkeit und dankte allen für ihr besonderes Engagement mit einem kleinen Präsent. Im Anschluss der Veranstaltung gab es ein Büffet, das von allen Gästen gerne angenommen und genossen wurde.

Bildunterschrift: Die Dienstjubilar:innen freuen sich über die Ehrung und damit wertschätzende Anerkennung ihrer jahrzehntelangen Beschäftigung für die LWL-Klinik Münster

Dienstjubilar:innen der LWL-Klinik Münster, 6 Männer und 4 Frauen stehen im Festsaal der Klinik, im Hintergrund vier grüne Pflanzen und drei Fenster

6.11.2023, Öffnung der Station 17.2.

Neue Wege in der Suchtbehandlung, LWL-Klinik Münster öffnet geschützte Station

Münster (lwl). Am 6. November 2023 öffnete die Betriebsleitung der LWL-Klinik Münster feierlich die bis dahin geschützt geführte Station 17.2 der Abteilung für Suchtmedizin. Bei der Feierstunde anwesend waren ca. 60 Personen: Mitglieder der Betriebsleitung, Mitarbeitende, Patienten:innen, Personalratsvertreter und externe Gäste waren gekommen, um sich über die Rahmenbedingungen des neuen Angebots zu informieren. „Wir freuen uns sehr, dass wir unseren Patient:innen eine neue Form der Suchtbehandlung in unserer Klinik anbieten können und damit ab sofort auf eine geschlossene Tür verzichten“, sagt Dr. Felix Horter, der leitende Oberarzt der Station. Voraussetzung für die Öffnung war eine monatelange konzeptuelle Arbeit des Teams mit dem Ergebnis eines neuen therapeutischen Konzepts, an dem alle beteiligten Berufsgruppen mitgewirkt hatten. Das Behandlungsangebot der Station 17.2 richtet sich an Patient:innen, die für den Entzug von Alkohol, Drogen oder Medikamenten eine engmaschige Betreuung und einen stützenden Rahmen brauchen, um in der schwierigen Phase der Entgiftung abstinent bleiben zu können. Hohen Stellenwert haben neben der qualifizierten Entzugsbehandlung auch die Einleitung weiterführender Maßnahmen und die Rückfallprophylaxe. „Mit der Öffnung unserer Station entwickeln wir unser Behandlungsangebot weiter. Wir möchten, dass unsere Patienten:innen mehr Autonomie und Verantwortung erhalten. Sie können also ihre Entzugsbehandlung weiterhin mit der Sicherheit und dem Schutz unserer Station durchführen, haben aber nicht mehr das Gefühl eingesperrt zu sein. Dies schafft eine positive Atmosphäre des gegenseitigen Vertrauens und der Zusammenarbeit“, betont Jamal Azzabi, der Kommissarische Pflegeleiter der Station 17.2.

Foto: Die Betriebsleitung der LWL-Klinik Münster, mit dem Kaufmännischen Direktor Thomas Voß (ganz l.), Pflegedirektor Michael Lison (4.v.r.) und der Ärztlichen Direktorin Prof. Dr. Patricia Ohrmann (ganz r.), und das Team der Station 17.2 freuen sich über die Öffnung der vormals geschützt geführten Suchtstation.

8 Personen, vier Männer und vier Frauen stehen vor der geöffneten Tür zur Station 17.2

07.09.2023 Ringtausch in Führung der LWL-Kliniken: Auf Voß folgt Siebert und auf Siebert folgt Unger

LWL-Krankhausausschuss gibt grünes Licht: Neue Kaufmännische Direktoren in LWL-Kliniken

Die Nachfolge für Thomas Voß (65) steht fest: Der Kaufmännische  Direktor der LWL-Kliniken Münster und Lengerich geht zum 30. September 2024 in den Ruhestand. Ihm soll Timo Siebert als neuer Kaufmännischer Direktor folgen.
Siebert (44) ist derzeit noch der Kaufmännische Direktor des LWL-Klinikums Gütersloh und der LWL-Klinik Paderborn. Dem Personalvorschlag des LWL-Psychiatrieverbundes ist der Gesundheits- und Krankenhausschuss des Landschaftsverbandes Westfalen-Lippe (LWL) einstimmig gefolgt.
Auch für die damit freiwerdenden Stellen in Gütersloh und Paderborn ist bereits eine Nachfolgeregelung gefunden. Die Abgeordneten stimmten im Ausschuss dafür, dass der bisherige Kaufmännische Direktor der LWL-Einrichtungen in Marsberg, Jan Hendrik Unger (43), Sieberts Positionen am 1. Oktober 2024 übernehmen soll. Die Position der Kaufmännischen Direktion in Marsberg wiederum soll dann neu ausgeschrieben werden.
Der Vorsitzende des LWL-Gesundheits- und Krankenhausaus-schusses, Josef Geuecke, sagt dazu:  "Die Mitglieder des Gesundheits- und Krankenhausausschusses sichern mit der Entscheidung in herausfordernden Zeiten im Gesundheitssystem frühzeitig und vorausschauend die Stabilität und Kontinuität für die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, die allen Einrichtungen des Psychiatrieverbundes und des LWL-Maßregelvollzuges und damit dem ganzen LWL zugute kommt."
LWL-Krankenhausdezernent Prof. Dr. Meinolf Noeker: "Die Vereinbarkeit von Beruf und Familie hat beim LWL als familienfreundlicher, öffentlich-rechtlicher Arbeitgeber einen hohen Stellenwert und soll auch auf der Ebene der Führungskräfte mit einer Signalwirkung für den gesamten LWL-PsychiatrieVerbund gelebt werden."
Denn: Siebert wie Unger hätten ihre jeweiligen Wohnsitze und Lebensmittelpunkte mit ihren Familien in der Umgebung ihrer neuen Arbeitsorte. Der Wechsel ihrer Arbeitsorte bedeute für Siebert wie für Unger eine erhebliche Reduzierung von Fahrtzeiten zwischen Wohn- und Dienstort, damit eine bessere Vereinbarkeit von Beruf und Familie sowie eine "prospektive und nachhaltige Personalbindung" an den LWL, betont Noeker.
Die Betriebs- und Einrichtungsleitungen an den Standorten Münster und Lengerich sowie Gütersloh und Paderbron begrüßten die Übernahme der Leitungsfunktionen. Der Psychiatrieverbund sehe in der als Ringtausch geplanten Stellenrotation der beiden Direktoren eine sehr gute und pragmatische Lösung.
Noeker: "Timo Siebert ist seit fast fünf Jahren Kaufmännischer Direktor der Einrichtungen des Regionalen Netzes Gütersloh/Paderborn. In dieser Funktion hat er sich sehr bewährt." Er kenne den LWL in seiner Komplexität und sei mit den Herausforderungen des LWL-PsychiatrieVerbundes sehr vertraut. Mit Gütersloh und Paderborn habe er zwei sehr unterschiedliche LWL-Kliniken kaufmännisch sehr erfolgreich geführt. 
Jan Hendrik Unger sei seit fünf Jahren Kaufmännischer Direktor der Einrichtungen des Regionalen Netzes Marsberg. Er habe insbesondere den Zusammenführungsprozess der beiden Kliniken für Erwachsenen- und Kinder- und Jugendpsychiatrie zu einem Klinikum federführend mit wichtigen Impulsen erfolgreich gestaltet, so Noeker. Eine zentrale und gewinnbringende Rolle habe er auch im Prozess der Standortentwicklungsplanung wahrgenommen und diesen Prozess vorangetrieben. Unger werde solange in Marsberg zur Verfügung stehen und Verantwortung tragen, bis eine Nachfolge durch die Ausschreibung geregelt sei, so Noeker.

Bildunterschrift: Der Kaufmännische Direktor der LW-Kliniken Münster und Lengerich, Thomas Voß (r.), geht im Herbst 2024 in den Ruhestand: Sein Nachfolger wird Timo Siebert sein, derzeit noch Kaufmännischer Direktor des LWL-Klinikums Gütersloh und der LWL-Klinik Paderborn.

Bild: LWL/Fechtner

Zwei Männer in dunklen Anzügen stehen vor einer Glastür

23.08.2023, Neue Essstörungsambulanz

LWL-Klinik Münster erweitert ihr Behandlungsangebot

Münster (lwl). Die Social-Media-Plattformen quellen über mit den Bildern vermeintlich schöner, schlanker und gesunder Menschen. Die Realität sieht dagegen anders aus. Essstörungen betreffen Menschen jeglichen Alters und aus allen Bereichen der Gesellschaft. Unbehandelt können diese zu einem hohen Leidensdruck und gravierenden psychischen und körperlichen Erkrankungen führen. Daher ist eine frühzeitige Behandlung und Therapie umso wichtiger. Die Abteilung für Psychosomatische Medizin und Psychotherapie der LWL-Klinik Münster, einer Klinik des Landschaftsverbandes Westfalen –Lippe (LWL), verfügt über langjährige Erfahrung in der Behandlung von Essstörungen und bietet seit Juli eine neue Essstörungsambulanz an. Die Leiterin der Ambulanz, Frau Dr. Hüttich, erklärt: „Essstörungen können sich sehr unterschiedlich zeigen. So kann es sein, dass wie bei der Magersucht ein selbst herbei geführtes Untergewicht besteht. Oder es treten Essanfälle mit anschließendem Versuch einer Gewichtszunahme gegenzusteuern auf. Im Rahmen unserer Spezialsprechstunde der Essstörungsambulanz bieten wir eine diagnostische und therapeutische Anlaufstelle für Patient:innen mit einer Esstörung und /oder Gewichtsproblemen, bei denen psychische Ursachen vermutet werden. Die Anmeldung zur Spezialsprechstunde erfolgt über das Sekretariat der Abteilung für Psychosomatische Medizin und Psychotherapie: Tel.: 0251 91555-2750.

Bildunterschrift (v. li.): Prof. Dr. Markus Burgmer, Anke Wennemann, Nicole Hölscher, Dr. Eva Hüttich vor dem Gebäude der LWL-Tagesklinik für Psychosomatische Medizin und Psychotherapie an der Zumsandestraße

Ein Mann und drei Frauen stehen vor einem Gebäude mit einem hellen Stein.

20.6.2023, LWL-Klinik Münster setzt Zeichen für ein diskriminierungsarmes Miteinander am Arbeitsplatz

LWL-Klinik Münster setzt Zeichen für ein diskriminierungsarmes Miteinander am Arbeitsplatz

Münster (lwl). Geschlechtliche Vielfalt am Arbeitsplatz und eine Arbeitskultur, die grundsätzlich von Verständnis, Akzeptanz und gegenseitigem Interesse geprägt sein sollte, sind in der LWL-Klinik Münster wie auch im gesamten Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL) wichtige Themen. Da war es für die Betriebsleitung nur konsequent, am 1. Juni die „Progress Pride-Flagge“ zu hissen. Jedes Jahr startet am 1. Juni der „Pride-Month“. Er steht für Stolz, Akzeptanz und Selbstbewusstsein unabhängig von der geschlechtlichen Identität und sexuellen Orientierung eines Menschen und kämpft damit gegen Stigmatisierung und Ausgrenzung.
„Vielen sind Fahnen in den Regenbogenfarben bekannt: sie stehen für Vielfalt, Toleranz und Offenheit. Ursprünglich symbolisieren sie die Verbundenheit und Solidität mit schwulen und lesbischen Menschen auf der ganzen Welt“, sagt Hanna Althoff, Ansprechpartnerinnen für Chancengleichheit und Antidiskriminierung in der LWL-Klinik Münster, und sie erklärt weiter: „Seit 2018 erhielt die Progress-Pride-Fahne als Erweiterung ein Dreieck zur Einbeziehung von bisexuellen Menschen, People of Color, Trans Menschen, nicht-binären Menschen und Opfern von AIDS. 2021 wurde eine weitere Ergänzung der Fahne entworfen: der lilafarbene Kreis im gelben Dreieck steht für Intergeschlechtlichkeit.“ Diese Flagge soll gezielt queere Menschen repräsentieren und diesen Gruppen mehr Sichtbarkeit verleihen. Queer ist der Sammelbegriff für alle Menschen, deren sexuelle Orientierung und Geschlechtsidentität nicht zu der sogenannten Zwei-Geschlechter-Ordnung passen. Die Flagge ist auch ein wichtiges Symbol für Intersektionalität: Menschen können in ihrer Identität von unterschiedlichen Diskriminierungen betroffen sein, z.B. gleichzeitig von Homophobie und Rassismus.
„Zeichen der Solidarität und eine klare Haltung gegen Diskriminierung am Arbeitsplatz sind auch Maßnahmen des Gesundheitsschutzes für die Mitarbeitenden“, so Hanna Althoff. Im Rahmen der Innerbetrieblichen Fortbildung werden entsprechende Fortbildungen zur geschlechtlichen Vielfalt angeboten. Bei Interesse können auch externe Interessierte sie besuchen. Ansprechpartnerin: Hanna Althoff Hanna.Althoff@lwl.org

Bildunterschrift: Die „Progress Pride-Flagge“ wird zurzeit vor dem Hauptgebäude der LWL-Klinik Münster gehisst.

Foto: Hanna Althoff/LWL

Foto zeigt zwei Fahnenstangen vor dem Hauptgebäude der LW-Klinik Münster, die eine Flagge zeigt die Pride-Flag, die andere die blaue LWL-Fahne

6.1.2023, Bundesumweltministerium beruft Thomas Voß erneut in Umweltgutachterausschuss

Gratulation vom LWL-Krankenhausdezernenten Prof. Dr. Meinolf Noeker

Münster (lwl). ).  Der Kaufmännische Direktor der Kliniken des Landschaftsverbandes Westfalen-Lippe (LWL) in Münster und Lengerich, Thomas Voß, ist erneut vom Bundesumweltministerium als Experte für die Bank der Wirtschaftsunternehmen in den Umweltgutachterausschuss (UGA) berufen worden. Der UGA berät das Bundesumweltministerium und arbeitet mit Vertretern und Gremien der EU zusammen. Ein Arbeitsschwerpunkt des UGA ist die Umsetzung und Verbreitung des europäischen Umweltmanagementsystem EMAS (Eco-Management and Audit Scheme) auf nationaler und europäischer Ebene. Dieses Gemeinschaftssystem für Umweltmanagement und Umweltbetriebsprüfung regelt, wie Unternehmen ihre Umweltschutzaktivitäten über das gesetzlich vorgeschriebene Maß hinaus kontrollieren und verbessern können. Im Umweltgutachterausschuss arbeiten neben Bundes- und Landesverwaltungen auch Umweltverbände, Umweltgutachter, Gewerkschaften und Vertreter von Unternehmen zusammen. „Die Berufung von Thomas Voß in den UGA ist auch eine besondere Auszeichnung für den LWL und stellt damit die Expertise des LWL für den Klima- und Umweltschutz unter Beweis“, betonte der LWL-Krankenhausdezernent Prof. Dr. Meinolf Noeker, der Voß zu seiner erneuten Berufung gratulierte.

Bildunterschrift, v. li.: Der Kaufmännische Direktor, Thomas Voß und der LWL-Krankenhausdezernent, Prof. Dr. Meinolf Noeker

Thomas Voß (Kaufmännischer Direktor) steht mit dem LWL-Krankenhausdezernenten, Prof. Dr. Noeker vor einem grauen Hintergrund, beide halten Zertifikate

8.12.22, Besonderes Engagement für Klima- und Umweltschutz

LWL-Kliniken Münster und Lengerich werden Gründungsmitglieder im Unternehmensnetzwerk Klimaschutz

Münster (lwl). „Mit der Aufnahme als Gründungsmitglieder im „Unternehmensnetzwerk Klimaschutz“ stellen die Kliniken des Landschaftsverbandes Westfalen-Lippe (LWL) in Münster und Lengerich erneut ihr besonderes Engagement für den Klima- und Umweltschutz unter Beweis“, lobt der Direktor des LWL, Dr. Georg Lunemann. Und weiter kündigt er an: „Die Erkenntnisse und Erfahrungen des Netzwerkes werden sicher auch in die Umsetzung des integrierten Klimaschutzkonzeptes einfließen, mit dessen Hilfe der LWL bis 2030 klimaneutral werden möchte.“

Das „Unternehmensnetzwerk Klimaschutz“ des Deutschen Industrie – und Handelskammertages (DIHK) soll Unternehmen auf dem Weg zu einer klimaschonenden Wirtschaftsweise unterstützen und wird durch das Bundesumweltministerium im Rahmen der Nationalen Klimaschutzinitiative gefördert. Kern des Projektes ist der Erfahrungsaustausch von Unternehmen, die im betrieblichen Klimaschutz vorankommen möchten.

Birgit Neyer, Erste Landesrätin und Kämmerin des LWL, ergänzt: „Mit den beiden LWL-Kliniken hat der LWL Pionierarbeit im betrieblichen Umwelt- und Klimaschutz geleistet." Das zeige auch die gerade erfolgte Berufung von Thomas Voß, dem Kaufmännischen Direktor beider Kliniken, in den Fachbeirat für die Initiative „Klimaneutrales Krankenhaus“ der Krankenhausgesellschaft Nordrhein-Westfalens. Für Voß sei die Möglichkeit, im Unternehmensnetzwerk Klimaschutz von Good-Practice-Beispielen zu lernen, ein wichtiger Blick über den Tellerrand. Schließlich würden die Unternehmen branchenweit an den gleichen Themen arbeiten. Über den gegenseitigen Austausch können alle nur voneinander lernen und für den Klimaschutz im Unternehmen das Beste herausholen, so Neyer.

Bildunterschrift:

Der Direktor des LWL, Dr. Georg Lunemann (rechts), und die LWL-Kämmerin, Birgit Neyer freuen sich mit Thomas Voß (Mitte) über die Urkunde „Gründungsmitglied im Unternehmensnetzwerk Klimaschutz“

Foto: LWL/Uta Forbrig

Drei Personen, eine Frau und zwei Männer halten eine Urkunde.

2.12.2022, Singing in the brain, Eintopftheater feiert Premiere in der LWL-Klinik Münster

Eintopftheater feiert Premiere in der LWL-Klinik Münster

Münster (lwl).  Am Freitag, 2. Dezember 2022 lädt das inklusive Theaterensemble „Eintopf“ um 19 Uhr zur Premiere des Theaterstücks „Singing in the brain“ in die Klinik Münster des Landschaftsverbandes Westfalen-Lippe (LWL) statt. Das Ensemble, das sich für eine Entstigmatisierung von psychischen Krankheiten einsetzt, besteht aus Patient:innen (auch ehemaligen sowie externen Personen ohne psychische Erkrankungen) der LWL-Klinik Münster. Verantwortlich für die Entwicklung der Produktion sind die Theaterpädagogen André Voss und Frank Röpke-Kolar. Gefördert wird das Projekt von der Landesarbeitsgemeinschaft Soziokultureller Zentren Nordrhein-Westfalen (Soziokultur NRW). Die LWL-Klinik Münster ist dabei Kooperationspartnerin. „Auf Basis von biografischen Materialien hat dieses besondere Theaterensemble ein Stück entwickelt, das die Zuschauer:innen auf eine wundersame Weise in die Gedankenwelt psychisch erkrankter Menschen mit nimmt. Mit viel Humor gewähren die Bühnenakteur:innen Einblicke in den Klinikalltag, die sich normalerweise der Gesellschaft entziehen“, sagt André Voss. Der Eintritt ist frei. Tickets können ab sofort per Mail unter

kontakt@eintopftheater.de

reserviert werden.   (Hinweis: Die oben genannte E-Mailadresse bitte bei manueller Eingabe genauso wie dargestellt eingeben und ohne Bindestrich nach "eintopf"!)

(Veranstaltungsort: LWL-Klinik Münster, Haus 26, Friedrich-Wilhelm-Weber-Str. 30, 48147 Münster

Weitere Vorstellungen: 3.12.2022, 9.12.2022, 10.12.2022, 19 Uhr sowie am 11.12.2022, 16 Uhr).

Bildunterschrift: Maike Brautmeier und Julia Drahmann haben dieses Bild mit dem Namen "Polaroid" für das Theaterstück erstellt.

Grafik in Gelb zeigt eine Person, die sich die Hände vor das Gesicht hält

19.10.2022, Geschlechtliche Vielfalt am Arbeitsplatz

19.10.2022, Geschlechtliche Vielfalt am Arbeitsplatz

Trans-Experte Max Appenroth informierte Mitarbeitende der LWL-Kliniken Münster undLengerich
Münster (lwl). Trans? Nicht binär? Intergeschlechtlichkeit? Diese Begriff e erläuterte der Trans- undPublic-Health-Experte Max Appenroth auf einer Fortbildungsveranstaltung für Mitarbeitende derKliniken Münster und Lengerich und der angeschlossenen Pfl egezentren und Wohnverbünde desLandschaftsverbandes Westfalen-Lippe (LWL).
Appenroth informierte außerdem über die Unterschiede zwischen Trans- und Intergeschlechtlichkeitsowie über die jeweiligen rechtlichen Rahmenbedingungen. Denn geschlechtlich vielfältige Menschen inDeutschland lebten in einem streng reglementierten Rahmen und erlebten täglich viele Hürden undDiskriminierungen, gerade auch am Arbeitsplatz, so Appenroth. Der Dozent vermittelte durch Prozesseder Selbstrefl exion und mithilfe von praktischen Übungen einen Zugang zum Thema sowie Ansätze fürdie Mitarbeitenden, die einen professionellen und respektvollen Umgang mit Trans- und Inter-Menschen im berufl ichen Alltag ermöglichen.
„Ich bin sehr froh darüber, dass wir Herrn Appenroth als professionellen Dozenten für diese Fortbildunggewinnen konnten, denn die Vermeidung von direkter oder indirekter Diskriminierung vongeschlechtlich vielfältigen Menschen ist ein wichtiges Thema - auch bei uns im Pfl egezentrum. Wirmöchten, dass Mitarbeitende, die Trans- oder Inter-Menschen sind, sich bei uns wohl fühlen, aber auchdass alle Kolleg:innen eventuell vorhandene Vorurteile und Berührungsängste mit dem Thema abbauenund für die Situation von Menschen in Transition sensibilisiert werden“, sagt Marion Kaster von derEinrichtungsleitung des LWL-Pfl egezentrums Münster. Auch die Betriebsleitungen, weitereFührungskräfte und Mitglieder der Personalräte des regionalen Netzes der LWL-Kliniken Münster undLengerich waren bei der Fortbildung dabei. „Wir haben uns sehr über die Off enheit gefreut, mit derunsere Initiative aufgegriff en wurde. Sie zeigt, dass sich unsere Einrichtungen und deren Leitungskräfteihrer Verantwortung für ein tolerantes Miteinander bewusst sind“, konstatierten die beidenOrganisatorinnen, Hanna Althoff und Sandra Kätker, Vertreterinnen des LWL-Referates fürChancengleichheit.
„Die LWL-Kliniken Münster und Lengerich sind ein inklusiver und diversitätsoff ener Arbeitgeber. Uns istes wichtig, Inklusion zu leben und geschlechtliche Vielfalt vorurteilsfrei zu akzeptieren, um eindiskriminierungsarmes Arbeitsumfeld zu schaff en. Daher werden wir auch zukünftig Fortbildungen undWorkshops zu diesem Thema für unsere Mitarbeitenden anbieten. Wir zeigen damit Flagge gegenjegliche Form von Diskriminierung. Wir stehen zu menschlicher Vielfalt und für einen off enen undtoleranten Umgang mit allen Menschen“, betont der Kaufmännische Direktor der LWL-Kliniken Münsterund Lengerich, Thomas Voß.
Bildunterschrift: Für Menschen in Transition sensibilisiert sein: (v.l.) Hanna Althoff (Vertreterin LWL-Referat fürChancengleichheit), Thomas Voß (Kaufmännischer Direktor, LWL-Kliniken Münster und Lengerich), MaxAppenroth (Trans- und Public-Health-Experte), Sandra Kätker (Vertreterin LWL-Referat fürChancengleichheit), Marion Kaster (Einrichtungsleiterin des LWL-Pfl egezentrums Münster), ElkeBobrowski (Stellv. Pfl egedirektorin, LWL-Klinik Münster), Stefan Bögershausen (Stellv. Pfl egedirektor,LWL-Klinik Lengerich), Vera Herbst (Einrichtungsleiterin des LWL-Wohnverbundes Kreis Steinfurt). Foto:Sibylle Kaufhold/LWL

Foto zeigt 8 Menschen, die in einem großen, hellen Raum vor einer Beamerpräsentation stehen.

24.3.2022, Bienenfutter aus dem Automaten

LWL-Klinik Münster unterstützt Bienenrettung

Aktueller Hinweis: Der Bienenfutterautomat wurde leider Ostern 2022 gestohlen. Der Automat ist aber nachbestellt und wird in ca. 3 Monaten wieder aufgebaut.

Münster (lwl). „Mit nur 50 Cent Einsatz, kann jeder einen Beitrag dazu leisten, die Bienen zu retten“, freut sich der Kaufmännische Direktor Thomas Voß der LWL-Klinik Münster (Landschaftsverband Westfalen-Lippe) als der erste Bienenfutterautomat jetzt in der LWL-Klinik aufgestellt wurde. Der Dortmunder Erfinder und Hersteller, Sebastian Everding, stellt aus alten Kaugummiautomaten sogenannte „Bienenfutterautomaten“ her. Dabei ist jede Bienenkiste ein Unikat und wird in aufwendiger Handarbeit produziert. Dort finden sich im Sommer Kapseln mit Wildblumensamen, in den Wintermonaten winterharte Blumenzwiebeln, die durch den Münzeinwurf erworben werden können.  Diese können dann im heimischen Garten, in Blumenkästen, Töpfen oder direkt auf der Rasenfläche neben dem Automaten ausgesät werden. Die Blüten der so ausgesäten Blumen bieten eine besondere und wichtige Nahrungsquelle für Wild- und Honigbienen und leisten so einen wichtigen Beitrag zum Überleben der vom Aussterben bedrohten Insekten. „Umweltschutz wird in der LWL-Klinik Münster großgeschrieben. Die LWL-Klinik Münster hat seit 1999 ein zertifiziertes betriebliches Umweltmanagementsystem nach der europäischen Umweltschutzverordnung EMAS. Das Umweltmanagementsystem wird seitdem kontinuierlich weiterentwickelt und unsere Umweltleistung stetig verbessert. Mehr als 100 Umweltziele konnten wir bis heute umsetzen. Dabei ist das Aufstellen des Bienenfutterautomaten unser Umweltziel Nr. 101“, berichtet auch der Umweltschutzbeauftragte der LWL-Klinik Münster, Peter Gillmann.

Bildunterschrift, v. li.: Die beiden FÖJlerinnen Johanna Beckmann und Mia Arlt, der Umweltschutzbeauftragte Peter Gillmann und der Kaufmännische Direktor, Thomas Voß freuen sich über den neuen Bienenfutterautomaten, der jetzt in der LWL-Klinik Münster aufgestellt worden ist.

Zwei Frauen und zwei Männer stehen auf einem grünen Rasen vor einem gelben Bienenfutterautomaten

16.3.2022, Gemeinsam für die Ukraine

Mitarbeiter:innen der LWL-Klinik Münster setzen Zeichen

Münster (lwl). 150 Mitarbeiter:innen, Patient:innen und Bewohner:innen, die Betriebsleitung der LWL-Klinik Münster, vertreten durch den Pflegedirektor Michael Lison, versammelten sich Dienstag (15. März) auf dem Klinikgelände und stellten das Friedenszeichen ☮ nach. "Fassungslos sehen wir die Bilder aus dem Krieg in der Ukraine. Bilder von Gewalt und Not. Der Angriff auf die Ukraine verstößt gegen die Prinzipien des Völkerrechts und der Humanität. Dafür gibt es keine Rechtfertigung. Stoppt den Krieg! Frieden für die Ukraine und ganz Europa!" fordert der Personalrat, der die Veranstaltung initiiert hatte.

Bildunterschrift:

Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der LWL-Klinik Münster stellen im Parkgelände der Klinik das Friedenszeichen nach

Drohnenaufnahme der LWL-Klinik Münster

Auf einem großen, grünen Rasen stehen 150 Menschen und stellen ein Friedenszeichen nach

15.12.2021: Bio-Fair-Trade-Kaffee für die LWL-Klinik Münster

Oberbürgermeister Markus Lewe und Chef der SuperBioMärkte Michael Radau besuchen die LWL-Klinik

Münster (lwl). „Seit einigen Monaten hat die LWL-Klinik Münster ihren gesamten Kaffeebedarf auf Bio-Fairtrade-Kaffee umgestellt“, so Thomas Voß, Kaufmännischer Direktor der Klinik des Landschaftsverbandes Westfalen-Lippe (LWL) und unterstützt damit auch die Stadt Münster, die seit 10 Jahren als Fairtrade-Stadt ausgezeichnet ist. Bei einem Treffen am 15.12. mit dem Oberbürgermeister Markus Lewe sowie Michael Radau (Vorstand der SuperBioMarkt AG und Sprecher der Steuerungsgruppe Fairer Handel Münster) erläuterte Voß die Hintergründe für die Kaffeeumstellung.

Die LWL-Klinik setzt schon seit vielen Jahren biologisch erzeugte Lebensmittel in ihrem Speiseangebot ein. Waren werden zumeist von regionalen Anbietern, auch unter dem Aspekt der Nachhaltigkeit eingekauft. Das Essen wird dazu jeden Tag frisch, saisonal, gesund und ohne Verwendung von deklarationspflichtigen Zusatzstoffen in der Kantine zubereitet. „Wir möchten gesundheitlich unbedenkliche und „ehrliche“ Lebensmittel anbieten, so bot es sich an, auch unseren gesamten Kaffeebedarf auf Bio-Fairtrade-Kaffee umzustellen. Wir wollten damit auch als Praxispartner des Projektes „Außer-Haus-Verpflegung nachhaltig und gerecht gestalten“ des Instituts für Nachhaltige Ernährung an der Fachhochschule Münster ein Zeichen für fairen Handel und ökologischen Landbau setzen. Wir kaufen jedes Jahr rund 3.250 kg Kaffee ein“, erläutert Voß weiter.  Oberbürgermeister Lewe und Michael Radau zeigten sich sehr erfreut über diese Neuerung: „Die Entscheidung für Fairtrade-Kaffee aus ökologischem Landbau bestätigt ein weiteres Mal, dass die LWL-Klinik Münster die gesellschaftliche Verantwortung von Unternehmen ernst nimmt und lebt,“ betont Markus Lewe.  Michael Radau ergänzt: „Als Sprecher der Steuerungsgruppe „Fairer Handel Münster“ freue ich mich über die Entscheidung der LWL-Klinik Münster und hoffe, dass sich viele weitere Unternehmen und Einrichtungen in Münster dem guten Beispiel anschließen.“

Bildunterschrift: v. l.: Thomas Voß (Kaufmännischer Direktor der LWL-Klinik Münster), Markus Lewe (Oberbürgermeister der Stadt Münster), Susanne Rietkötter (Steuerungsgruppe Fairtradetown Münster), Michael Radau (Vorstand der SuperBioMarkt AG)

 

Vier Personen (drei Männer und eine Frau) stehen in einem Raum und halten eine weiße Kaffeetasse in der Hand

1.10.2021: Neue Seelsorgerin in der LWL-Klinik Münster

Dr. Britta Jüngst

Neue Seelsorgerin in der LWL-Klinik Münster

Münster (lwl). Am 1. Oktober 2021 hat Frau Dr. Britta Jüngst als evangelische Seelsorgerin ihre Arbeit in der LWL-Klinik, dem LWL-Pflegezentrum und LWL-Wohnverbund Münster (Einrichtungen des Landschaftsverbandes Westfalen-Lippe) begonnen und komplettiert damit das Seelsorge-Team der LWL-Klinik. Die gebürtige Dortmunderin absolvierte ihr Studium der evangelischen Theologie von 1982 bis 1989 in Münster, Heidelberg und Berlin. Danach war die Theologin fünf Jahre lang als wissenschaftliche Mitarbeiterin an der Freien Universität in Berlin tätig, hier hat sie auch ihre Promotion erfolgreich abgeschlossen. Daraufhin hat sie als wissenschaftliche Mitarbeiterin im Vikariat in Dortmund und der Kirchlichen Hochschule in Bethel gearbeitet, bevor sie 2002 bis 2011 als Pfarrerin im Landeskirchlichen Frauenreferat gearbeitet hat. Weiter als Pfarrerin arbeitete sie danach in der Kirchengemeinde Saerbeck/Emsdetten sowie von 2016 bis 2021 im Mathias-Spital und Jakobi-Krankenhaus in Rheine. Frau Dr. Jüngst ist mit jeweils einer halben Stelle für die LWL-Klinik Münster und dem Alexianer-Krankenhaus in Münster-Amelsbüren tätig. Die 59-jährige Münsteranerin ist verheiratet und hat zwei erwachsene Töchter. Ihre Freizeit verbringt sie am liebsten mit ihrer Familie und ihren Freunden. Außerdem reist und liest sie sehr gerne.

Bildunterschrift: Thomas Voß (li: Kaufmännischer Direktor der LWL-Klinik Münster) und Michael Lison (re: Pflegedirektor) begrüßen Dr. Britta Jüngst (Pfarrerin) als neue Seelsorgerin in der LWL-Klinik Münster

v. li.: Drei Personen: Thomas Voß (Kaufmännischer Direktor), Dr. Britta Jüngst (Seelsorgerin), Michael Lison (Pflegedirektor) stehen auf einer Treppe

Beratung und Information für ältere Menschen mit seelischen Problemen

Angebot der Gerontopsychiatrie in der LWL-Klinik Münster

Münster (lwl).: Für ältere Menschen mit seelischen Problemen finden Beratungen regelmäßig jeden ersten Mittwoch im Monat in der Zeit zwischen 17 und 18 Uhr in der LWL-Klinik Münster im Haus 25 (Friedrich-Wilhelm-Weber-Str. 30, 48147 Münster) statt. Die Beratung als Einzel- oder Familiengespräch ist kostenlos und unterliegt der Schweigepflicht. Um vorherige Anmeldung wird gebeten: Tel: 0251 91555 2402.

Viele ältere Menschen leiden im Alltag unter Ängsten, Traurigkeit oder Gedächtnisstörungen, manchmal verbunden mit der Sorge, dass etwas nicht stimmt und eine Krankheit die Ursache sein könnte. In dieser Situation stehen die Betroffenen und ihre Angehörigen vor vielen Fragen.

Die Mitarbeiter des Sozialdienstes stehen Ratsuchenden in einem persönlichen Gespräch zur Verfügung, dabei informieren und beraten sie über seelische Erkrankungen im Alter (Depression, Demenz, Abhängigkeitserkrankungen etc.), Diagnostik und Therapie, rechtliche und finanzielle Fragen sowie Hilfs- und Unterstützungsmöglichkeiten.

Auf Wunsch wird ein Kontakt mit der gerontopsychiatrischen Ambulanz, der Memory -Clinic der LWL-Klinik oder anderen regionalen Stellen vermittelt.

Foto: Das Haus 25 der LWL-Klinik Münster, hier finden die Beratungen statt.

 

im Vordergrund grüner Rasen, dahinter ein zweistöckiges, weißes Gebäude mit einem roten Dach, eingebettet in grünen Park der Klinik

Prof. Dr. M. Burgmer wird Chefarzt der neuen Abt. für Psychosomatische Medizin und Psychotherapie

Start frei für neues Angebot an der LWL-Klinik Münster zum 1. Februar 2021

Münster (lwl). Die Klinik Münster des Landschaftsverbandes Westfalen-Lippe (LWL) erweitert ihr Leistungsspektrum zum 1. Februar 2021 mit einer neuen Abteilung für Psychosomatische Medizin und Psychotherapie, die in einem Klinikgebäude an der Zumsandestraße in Münster eingerichtet wird. Die LWL-Klinik kann damit einer neuen Patientengruppe ein spezialisiertes Angebot machen, das es so bisher in der Klinik nicht gegeben hat. Neuer Chefarzt der Abteilung wird Prof. Dr. Markus Burgmer, der die Abteilung aufbauen und weiterentwickeln wird. Die Abteilung wird zunächst eine Tagesklinik mit 20 Betten und eine Ambulanz umfassen, mittelfristig soll ein stationäres Angebot folgen.

„Patient*innen mit psychosomatischen Erkrankungen leiden oft unter körperlichen Symptomen, die organisch nicht ausreichend begründet sind und/oder in ihrem Ausmaß durch psychische Faktoren beeinflusst werden. Dies können beispielsweise chronische Schmerzen oder Schwindel, aber auch andere körperliche Beschwerden wie z. B. Reizdarm, Bluthochdruck oder Diabetes sein.

Diese Patienten*innen erleben sich selbst als körperlich krank und daher ist für sie der Zugang zu den dahinterliegenden psychischen Problemen erschwert. Hier setzt die Psychosomatik an. Sie bietet den Patienten*innen eine Brücke zwischen der Organmedizin und der Psychosozialen Medizin und hilft ihnen, die Wechselwirkungen von körperlichen, psychischen und sozialen Einflüssen auf die Gesundheit so zu verstehen, dass eine adäquate Behandlung erfolgen kann. Durch das tagesklinische Behandlungssetting erhält die Klinik außerdem ein Alleinstellungsmerkmal im Bereich der Psychosomatik in Münster“, sagt Prof. Dr. Markus Burgmer.

Für weitergehende Fragen zu Behandlungskonzepten, zum Patientenklientel und zu den Zuweisungswegen, steht Prof. Dr. Burgmer ab dem 1. Februar unter der Telefonnummer 0251 91555- 2750 gerne zur Verfügung.

Zur Person:

Prof. Dr. Markus Burgmer hat nach seinem Medizinstudium in Köln im Rahmen seiner psychiatrischen Weiterbildung an den Universitätskliniken in Lübeck und Bonn gearbeitet und den Facharzt für Psychiatrie erworben. Aufgrund seines psychotherapeutischen Schwerpunktes absolvierte er anschließend die Ausbildung zum Facharzt für Psychosomatische Medizin und Psychotherapie an den Uniklinika Essen und Münster. Von 2006 bis 2020 war er Oberarzt an der Klinik für Psychosomatik und Psychotherapie des UKM. Er verfügt über eine breite klinische Expertise, die das gesamte Spektrum der Behandlung von psychosomatischen Erkrankungen umfasst.https://osthessen-news.de/image/DwuDClKjLn0y4iTHM7mGTc8eOH4pIH8Kvue953QIXgPS/fYn7i398u449bY6X61CFQN3l7nfF0Zgtqz3Fjd9ieJqvg9EPF7Vwxm.gif Seine Schwerpunkte sind hierbei die tiefenpsychologische Psychotherapie (Operationalisierte Psychodynamische Diagnostik, OPD-2) und die Diagnostik und Behandlung von Essstörungen, psychogen bedingten körperlichen Beschwerden (z. B. Somatisierungsstörungen), Problemen in der Verarbeitung oder dem Umgang mit körperlichen Erkrankungen (z. B. Bluthochdruck, Herzrhythmusstörungen, Compliance-Problemen) und Patienten mit Traumafolgestörungen. Wissenschaftlich hat er vielfältige Forschungsprojekte im Bereich der Neurowissenschaften, Transplantationsmedizin und Psychotherapie geleitet. Prof. Dr. Markus Burgmer ist verheiratet und hat zwei Kinder.

Bildunterschrift: Der neue Chefarzt der Abteilung für Psychosomatische Medizin und Psychotherapie:, Prof. Dr. Markus Burgmer, im Hintergrund das Gebäude an der Zumsandestraße

Sie können den neuen Flyer der Abteilung für Psychosomatische Medizin und Psychotherapie bereits jetzt als PDF bestellen, die gedruckten Exemplare sind ab 1. März 2021 verfügbar.

Das moderne, helle Gebäude an der Zumsandestraße, im Vordergrund sind Tischgruppen aus Holz zu sehen, eingefügt ist ein Porträt von Prof. Dr. Burgmer

LWL-Klinik Münster veröffentlicht Jubiläumsbroschüre „20 Jahre EMAS

Umweltschutz geht uns alle an!

Münster (lwl). Die Klinik Münster des Landschaftsverbandes Westfalen-Lippe (LWL) ist seit 1999 nach EMAS (Eco-Management and Audit Scheme, das Umweltmanagementsystem der Europäischen Union) validiert. Die Ersteintragung in das EMAS-Register erfolgte im Jahr 2000. Die geplanten Feierlichkeiten für das 20-jährige Jubiläum mussten aufgrund der Corona-Pandemie abgesagt werden. Die Betriebsleitung der LWL-Klinik Münster hat sich stattdessen entschieden, die Broschüre „20 Jahre EMAS“ aufzulegen, die mit einem Überblick über 100 Umweltziele den Erfolg des Engagements für Umweltschutz und Nachhaltigkeit eindrucksvoll belegt. Ihren Papierverbrauch deckt die Klinik zum Beispiel seit 2014 zu 100 % mit Recyclingpapier. Ein anderes Beispiel ist die Speiseversorgung: Der Bio-Anteil am Warenumsatz in der Großküche ist seit 2005 von 5 % auf über 20 % gestiegen.

LWL-Direktor Matthias Löb wünscht in seinem Vorwort: „Möge diese Broschüre dazu beitragen, dass weitere Institutionen und Unternehmen dem guten Beispiel der LWL-Klinik Münster folgen. Denn es gilt: „Umweltschutz geht uns alle an!“ Die Broschüre kann als gedruckte Version bei den Umweltmanagementbeauftragten der LWL-Klinik Münster angefordert werden: Peter Gillmann (E-Mail: peter.gillmann@lwl.org) und Maria Terpelle-Winkelhüsener (E-Mail: maria.terpelle-winkelhuesener@lwl.org). Die barrierefreie PDF-Datei können Sie hier downloaden.

Bildunterschrift: Thomas Voß (Kaufmännischer Direktor), Maria Terpelle-Winkelhüsener und Peter Gillmann (beide Umweltmanagementbeauftragte) präsentieren die neue EMAS-Broschüre der LWL-Klinik Münster.

Drei Personen stehen vor einem hellgrau/grünem Hintergrund und halten eine Broschüre in er Hand, zwischen Ihnen stehen drei Stühle

17.09.2020, LWL-Klinik Münster schützt mit Solarstrom das Klima

Photovoltaikanlage auf dem Klinikdach in Betrieb genommen / Energie für E-Fahrzeuge

Münster (lwl). Die Klinik Münster des Landschaftsverbandes Westfalen-Lippe (LWL) produziert Strom für klimafreundlicheren Verkehr nicht nur auf dem eigenen Klinikgelände: LWL-Direktor Matthias Löb hat gemeinsam mit der Betriebsleitung der LWL-Klinik Münster die neue Solarstromanlage der Klinik in Betrieb genommen. Die Anlage mit 295 Modulen ist auf dem Dach des Neubaus errichtet worden, der Ende 2018 eröffnet worden ist, und erzeugt pro Jahr rund 81.000 Kilowattstunden (kWh), das entspricht etwa dem Stromverbrauch von 23 Einfamilienhäusern.

Der somit erzeugte Solarstrom wird in das eigene Netz der LWL-Klinik Münster eingespeist. Die Klinik wird damit unter anderem selbst zwei Elektrofahrzeuge betreiben, die für den Einsatz im Kurz- und Mittelstreckenverkehr zwei Fahrzeuge mit Verbrennungsmotor ersetzen werden.

 LWL-Direktor Matthias Löb: „Die LWL-Klinik Münster ist als erstes psychiatrisches Fachkrankenhaus in der Bundesrepublik Deutschland bereits 1999 nach EMAS (Eco Management and Audit Scheme), dem Umweltmanagementsystem der Europäischen Union, ausgezeichnet worden. Die neue Solarstromanlage und die Umstellung der ersten Fahrzeuge auf reinen Elektroantrieb unterstreichen das nachhaltige Gesamtkonzept unserer Klinik, das vorbildlich ist. Ich bin stolz darauf, dass die LWL-Klinik Münster erst kürzlich als CSR-Unternehmen Münsterland ausgezeichnet worden ist. Auch diese Auszeichnung beweist, dass die Klinikleitung und die Beschäftigten die gesellschaftliche Verantwortung in Sachen Klimaschutz ernst nehmen.“

Der Kaufmännische Direktor und Umweltmanagementvertreter Thomas Voß ergänzt: „Die LWL-Klinik Münster ist seit Jahren Mitglied im Unternehmensnetzwerk Münsters Allianz für Klimaschutz und leistet mit der Inbetriebnahme der Solarstromanlage und der Umstellung der ersten PKW auf reinen Elektroantrieb einen wichtigen Beitrag zur CO2-Einsparung.“

 

Eine Frau und drei Männer stehen vor dem roten Eingang des Klinikhauptgebäudes und halten ein Schild mit Daten zur neuen Photovoltaikanlage

Mai 2020: LWL-Klinik Münster für Zertifikat zum „audit berufundfamilie“ geehrt

Rund 1000 Mitarbeitende profitieren von Personalpolitik

Münster (lwl). Die Klinik Münster des Landschaftsverbandes Westfalen-Lippe (LWL) ist jetzt für die Auszeichnung mit dem Zertifikat zum audit berufundfamilie geehrt worden. Die Würdigung für ihre strategisch angelegte familien- und lebensphasenbewusste Personalpolitik fand erstmals in der 22-jährigen Geschichte des audits im Rahmen eines Online-Events statt. Zu den Gratulanten zählte neben Oliver Schmitz, Geschäftsführer der berufundfamilie Service GmbH, und John-Philip Hammersen, Ge-schäftsführer der Gemeinnützigen Hertie-Stiftung, Bundesfamilienministerin Dr. Franziska Giffey, die die Schirmherrschaft über das audit trägt.
Rund 1000 Beschäftigte können in der LWL-Klinik Münster von den familienbewussten Maßnahmen profitieren. Das Angebot der Klinik ist vielfältig und beinhaltet u. a. Angebote zur Kinderbetreuung (Kindertagespflege, Ferienangebote), Arbeit in teilzeitflexiblen Modellen, Jobsharing sowie Beratungs-angebote und eine umfangreiche Unterstützung für pflegende Angehörige.
Oliver Schmitz, Geschäftsführer der berufundfamilie Service GmbH, erläuterte anlässlich des Zertifi-kats-Online-Events, das unter dem Titel „TEAM2020 – Mit Vereinbarkeit Stark in und nach der Krise“ stand: „Familien- und lebensphasenbewusste Arbeitgeber hatten immer ein Gespür dafür, mit der Coronapandemie wurde aber in der gesamten Arbeitswelt offensichtlich: Eine strategisch angelegte Vereinbarkeitspolitik ist ein Mittel des Risikomanagements. Dank ihr sind Arbeitgeber in der Lage, auf Veränderungen flexibel zu reagieren, und das schnell und passgenau. Eine Unternehmenskultur, in der Vereinbarkeit von Beruf, Familie und Privatleben verankert ist, fördert auch die Funktionalität von Teams. Denn sie bietet den Rahmen, in dem Talente gefördert, die Selbstbestimmung der Beschäftig-ten unterstützt, die Agilität von Arbeitsabläufen angetrieben und das Management von Vereinbar-keitsfragen effektiv gestaltet werden kann. Diese Effekte, mit denen die Zusammenarbeit innerhalb der Teams eine gute Basis finden, zahlen sich gerade auch in Krisenzeiten aus.“

Das „audit berufundfamilie“ und das „audit familienbewusste hochschule“

Einsetzbar in allen Branchen und unterschiedlichen Betriebsgrößen, erfasst das audit den Status quo der bereits angebotenen familien- und lebensphasenbewussten Maßnahmen, entwickelt systematisch das betriebsindividuelle Potenzial und sorgt dafür, dass Familienbewusstsein in der Organisationskultur verankert wird. Nach erfolgreichem Abschluss dieses Prozesses erteilt ein unabhängiges, prominent mit Vertretern aus Wirtschaft, Wissenschaft, Politik und Verbänden besetztes Kuratorium das Zertifikat zum audit. Seit der Einführung des audit im Jahr 1998 wurden rund 1.800 Arbeitgeber mit dem Zerti-fikat ausgezeichnet. Aktuell sind insgesamt 982 Arbeitgeber nach dem audit berufundfamilie bzw. audit familiengerechte hochschule zertifiziert, darunter 467 Unternehmen, 413 Institutionen und 102 Hochschulen. Davon können rund 2 Millionen Beschäftigte und etwa 1,4 Millionen Studierende profi-tieren.

Angelika Kortemeyer (Stellv. Kaufmännische Direktorin) und Elke Bobrowski (Personalentwicklung) zeigen das Zertifikat vor dem Gebäude der Kita.

Frühjahr 2020: Nimm 2: Malerei trifft Photographie

Neue Ausstellung in der LWL-Klinik Münster

Münster (lwl). Die neue Ausstellung „Nimm 2: Malerei trifft Photographie“ des münsteraner Künstlers Reiner Schlag in der LWL-Klinik Münster des Landschaftsverbandes Westfalen-Lippe (LWL) begeistert das Auge des Betrachters mit ihrer leuchtenden Farbigkeit abstrakter Farb-Formkombinationen, die er in dieser Ausstellung mit Fotografien aus seiner Serie „My USA“ kombiniert. Aus der Kombination von flächendeckenden expressiven Bewegungslinien mit Acryl auf Leinwand und gedruckten Fotos auf großformatigen Acrylglasplatten, ergibt sich der Reiz dieser Ausstellung zwischen Energie der Malerei und Ruhe der fotografischen Werke. Die Intention des Künstlers ist nach seiner Aussage: „Bewegung, peripher wahrgenommen, farblich umzusetzen und Bewegungslinien zu schaffen, die der Betrachter über den Bildrand hinaus imaginär weiterverfolgen kann. Leuchtende, fröhliche Farben sind zudem Ausdruck meiner Lebenseinstellung.“

Die Ausstellung ist montags bis donnerstags von 10 bis 15:30 Uhr und freitags von 10 bis 14 Uhr in der Galerie am Festsaal der Klinik zu sehen. Die LWL-Klinik Münster präsentiert in wechselnden Ausstellungen auf der zentralen Ausstellungsfläche „Galerie am Fest-saal“ die Vielfalt künstlerischer Ausdrucksmöglichkeiten. Der Eintritt ist frei.

Drei Personen stehen vor einem großformatigen Bild aus der Ausstellung.

1.2.2020, LWL-Klinik Münster hat eine neue Ärztliche Direktorin

Prof. Dr. Patricia Ohrmann tritt ihre Stelle am 1. Februar an

Münster (lwl). Die psychiatrische Klinik des Landschaftsverbandes Westfalen-Lippe (LWL) in Münster hat eine neue Ärztliche Direktorin. Prof. Dr. Patricia Ohrmann wird am 1. Februar 2020 ihre neue Stelle antreten. Sie löst damit den bisherigen Ärztlichen Direktor Prof. Dr. Thomas Reker ab, der nach fast 20 Jahren als Direktor und Chefarzt die LWL-Klinik Münster Ende des Jahres 2019 verlassen hat. Prof. Dr. Patricia Ohrmann ist bisher Oberärztin am Universitätsklinikum Münster. In der dortigen Klinik für Psychiatrie und Psychotherapie ist sie Leiterin der Ambulanz sowie Leiterin des Konsil- und Liasiondienstes. Als außerplanmäßige Professorin an der Universität Münster ist sie außerdem für die Weiterentwicklung und Lehre im Fach Psychiatrie und Psychotherapie zuständig. „Ich freue mich sehr auf meine neue Aufgabe und bin aufgrund meiner langjährigen klinischen Erfahrungen und meiner beruflichen Vernetzung in und um Münster überzeugt, bestens gerüstet zu sein für einen Neustart in der ‚Nachbarklinik‘“, so Ohrmann. Ihre zukünftigen Arbeitsschwerpunkte in der LWL-Klinik Münster sieht Ohrmann in der langfristigen Qualifizierung und Bindung ärztlicher und psychologischer Mitarbeiter. Sie wolle modulare therapeutische Angebote weiterentwickeln und die stationäre, teilstationäre und ambulanten Versorgung weiter vernetzen. „Die neuen Entgeltsysteme und Personalvorgaben werden uns in den nächsten Jahren sehr beschäftigen und die Strukturen aller psychiatrischen Kliniken verändern“, so Ohrmann. Die neue Ärztliche Direktorin wohnt im Kreis Steinfurt und ist verheiratet. Als Ausgleich zu ihrer beruflichen Tätigkeit verbringt sie ihre Freizeit gerne in der Natur beim Wandern, Klettern und Skifahren.

Porträt von Prof. Dr. Patricia Ohrmann

Bundesumweltministerium beruft Thomas Voß in Umweltgutachterausschuss

Auszeichnung für den LWL und sein Nachhaltigkeitsengagement

Münster (lwl). Der Kaufmännische Direktor und Umweltmanagementvertreter der Kliniken Münster und Lengerich des Landschaftsverbandes Westfalen-Lippe (LWL), Thomas Voß, ist vom Bundesumweltministerium in den Umweltgutachterausschuss (UGA) berufen worden. Der Umweltgutachterausschuss berät das Bundesumweltministerium und arbeitet mit Vertretern und Gremien der EU zusammen. Ein Arbeitsschwerpunkt des UGA ist die Umsetzung und Verbreitung des europäischen Umweltmanagementsystem EMAS (Eco-Management and Audit Scheme). Dieses Gemeinschaftssystem für Umweltmanagement und Umweltbetriebsprüfung regelt, wie Unternehmen ihre Umweltschutzaktivitäten über das gesetzlich vorgeschriebene Maß hinaus kontrolliert verbessern können. Im Umweltgutachterausschuss arbeiten neben Bundes- und Landesverwaltungen auch Umweltverbände, Umweltgutachter, Gewerkschaften und Vertreter von Unternehmen zusammen. Voß wurde vom Deutschen Industrie- und Handelskammertag (DIHK) als Vertreter der Wirtschaftsunternehmen vorgeschlagen. "Schwerpunkt meines Engagements im Umweltgutachterausschuss werden die Verbreitung dieses hervorragenden Managementsystems sowie die Verbindung von EMAS und Nachhaltigkeitsberichterstattung sein", so Voß. Der LWL-Krankenhausdezernent Prof. Dr. Meinolf Noeker gratulierte Voß zu der Berufung. "Es ist auch eine Auszeichnung für den LWL und sein Nachhaltigkeitsengagement, dass er mit Thomas Voß im Umweltgutachterausschuss einen Vertreter für die sogenannte Bank der Wirtschaftsunternehmen stellt. Ich wünsche ihm viel Erfolg und ein glückliches Händchen für seine Arbeit im UGA", so Noeker.

Zwei Männer stehen vor einer aus Glas bestehenden großen Eingangstür eines Gebäudes und halten ein Papier in der Hand.

4.3.2020, Beratungsangebot für ältere Menschen mit psychischen Problemen

Münster (lwl). Viele ältere Menschen leiden im Alltag unter Ängsten, Traurigkeit oder Gedächtnisstörungen, manchmal verbunden mit der Sorge, dass etwas nicht stimmt und eine Krankheit die Ursache sein könnte. In dieser Situation stehen die Betroffenen und ihre Angehörigen vor vielen Fragen: Wo gibt es Auskunft und wer bietet fachliche Begleitung an. Die Beratungen finden regelmäßig jeden 1. Mittwoch im Monat, in der Zeit zwischen 17  und 18 Uhr in der LWL-Klinik Münster (Landschaftsverband Westfalen-Lippe) im Haus 25 (Friedrich-Wilhelm-Weber-Str. 30, 48147 Münster) statt. Der nächste Termin startet am 4.3.2020. Die Beratung erfolgt als Einzel- oder Familiengespräch. Sie ist kostenlos und unterliegt der Schweigepflicht.

Um  vorherige Anmeldung wird gebeten: Sekretariat Dr. Fey, Tel: 0251-91555 2402. Die Mitarbeiter des Sozialdienstes stehen Ratsuchenden in einem persönlichen Gespräch zur Verfügung, dabei informieren und beraten sie über seelische Erkrankungen im Alter (Depression, Demenz, Abhängigkeitserkrankungen etc.), Diagnostik und Therapie, rechtliche und finanzielle Fragen sowie Hilfs- und Unterstützungsmöglichkeiten. Auf Wunsch wird ein Kontakt mit der gerontopsychiatrischen Ambulanz, der Memory -Clinic der LWL-Klinik oder anderen regionalen Stellen vermittelt.

8.1.2020, Beratungsangebot für ältere Menschen mit psychischen Problemen

Münster (lwl). Viele ältere Menschen leiden im Alltag unter Ängsten, Traurigkeit oder Gedächtnisstörungen, manchmal verbunden mit der Sorge, dass etwas nicht stimmt und eine Krankheit die Ursache sein könnte. In dieser Situation stehen die Betroffenen und ihre Angehörigen vor vielen Fragen: Wo gibt es Auskunft und wer bietet fachliche Begleitung an. Die Beratungen finden regelmäßig jeden 1. Mittwoch im Monat, in der Zeit zwischen 17  und 18 Uhr in der LWL-Klinik Münster (Landschaftsverband Westfalen-Lippe) im Haus 25 (Friedrich-Wilhelm-Weber-Str. 30, 48147 Münster) statt. Der nächste Termin startet am 8. Januar 2020. Die Beratung erfolgt als Einzel- oder Familiengespräch. Sie ist kostenlos und unterliegt der Schweigepflicht.

Um  vorherige Anmeldung wird gebeten: Sekretariat Dr. Fey, Tel: 0251-91555 2402. Die Mitarbeiter des Sozialdienstes stehen Ratsuchenden in einem persönlichen Gespräch zur Verfügung, dabei informieren und beraten sie über seelische Erkrankungen im Alter (Depression, Demenz, Abhängigkeitserkrankungen etc.), Diagnostik und Therapie, rechtliche und finanzielle Fragen sowie Hilfs- und Unterstützungsmöglichkeiten. Auf Wunsch wird ein Kontakt mit der gerontopsychiatrischen Ambulanz, der Memory -Clinic der LWL-Klinik oder anderen regionalen Stellen vermittelt.

9.12.2019, LWL zeigt Verantwortung für Ökologie und Umweltschutz

Kliniken Münster und Lengerich von NRW-Umweltministerin Ursula Heinen-Esser ausgezeichnet

Münster (lwl). Welche Rolle spielen Bio-Lebensmittel für ein nachhaltiges und damit zukunftsfähiges Konzept in der Gemeinschaftsverpflegung? Wie gelingt es dabei, den richtigen Weg für das eigene Unternehmen zu finden? Diese Fragen klärte die Initiative „NRW kocht Bio“ des NRW-Ministeriums für Umwelt, Landwirtschaft, Natur- und Verbraucherschutz am vergangenen Montag (9.12.) in Düsseldorf. Ausgezeichnet wurden dabei die Küchen der Kliniken Münster und Lengerich des Landschaftsverbandes-Westfalen Lippe (LWL) als „Best-Practice-Beispiele“ von der NRW-Ministerin für Umwelt, Landwirtschaft, Natur- und Verbraucherschutz, Ursula Heinen-Esser.

„Ich übernehme Verantwortung, weil Ökologie und Ökonomie für mich keine Gegensätze sind. Wir müssen unsere Umwelt auch für unsere Enkel und die nachfolgenden Generationen bewahren“, so Thomas Voß, der Kaufmännische Direktor beider LWL-Kliniken, der die Urkunde entgegengenommen hatte. In den Küchen der Kliniken bereichern schon seit vielen Jahren biologisch erzeugte Lebensmittel den Speiseplan und bieten damit eine attraktive, ausgewogene und gesunde Ernährung der Patienten und Beschäftigten. Dabei ist die Küche der LWL-Klinik Münster auch seit 14 Jahren biozertifiziert. Neben der Verwendung von vielen Bio-Lebensmitteln, achten die Kliniken auch auf den Einsatz von regionalen Produkten. So werden zum Beispiel bereits seit zehn Jahren nur noch Eier in Bio-Qualität von zertifizierten Bio-Höfen aus dem Münsterland verwendet, das Schweinefleisch stammt ausschließlich aus ökologischer Haltung aus der Region und Kräuter und Tomaten werden in klinikeigenen Gewächshäusern gezogen. Entscheidende Kriterien bei der Produkt- und Lieferantenauswahl sind eine artgerechte Haltung der Nutztiere und eine tragfähige Nutzung der Landwirtschaft und Meere.

Bildunterschrift: Die Ministerin für Umwelt, Landwirtschaft, Natur- und Verbraucherschutz des Landes Nordrhein-Westfalen, Ursula Heinen-Esser, verleiht Thomas Voß (Kaufmännischer Direktor der LWL-Kliniken Münster und Lengerich) die Urkunde als „Best-Practice-Beispiel“.

Eine Frau und ein Mann stehen vor dem Plakat "NRW koch Bio" und halten ein Zertifikat.

5.12.2019, Karl-Josef Laumann besucht die LWL-Akademie für Gesundheits- und Pflegeberufe in Münster

Ministerbesuch in LWL-Akademie für Gesundheits- und Pflegeberufe in Münster

Münster (lwl). Der Minister für Arbeit, Gesundheit und Soziales des Landes Nordrhein-Westfalen, Karl-Josef-Laumann, besuchte am vergangenen Donnerstag (5.12.) die LWL-Akademie für Gesund-heits- und Pflegeberufe in Münster, um sich im Gespräch mit Hermann Geusendam-Wode (Schulleiter), Michael Lison (Pflegedirektor der LWL-Klinik Münster) und Thomas Profazi (Stellv. LWL-Krankenhausdezernent) über die Zukunft der neuen Pflege-Assistenten-Ausbildung in NRW auszutauschen.

Ab 2020 werden die drei bestehenden Pflegeberufe – Altenpflege, Gesundheits- und Krankenpflege sowie Gesundheits- und Kinderkrankenpflege – zu einem gemeinsamen Berufsbild „Pflegefach-frau/Pflegefachmann“ zusammengeführt. Geregelt werden die Inhalte im Pflegeberufegesetz, welches auch mittelbar eine Auswirkung auf die Assistenzberufe in der Pflege hat. Dabei werden die zurzeit geltenden Gesetze für die einjährige Pflegeassistenz-Ausbildung überprüft und neu geregelt werden. Weitere Themen waren die Anerkennungsverfahren für Pflegefachkräfte aus nicht EU-Staaten sowie der Einsatz von niederländischen Auszubildenden aus der Partnerschule in Twente/Enschede.

8 Personen sitzen an einem ovalen großen Tisch, ein Mann und eine Frau stehen hinter dem Tisch. Auf dem Tisch befinden sich Unterlagen u. Geschirr

20.11.2019, Feierliche Verabschiedung von Prof. Dr. Thomas Reker

Ärztlicher Direktor verlässt nach 20 Jahren die LWL-Klinik Münster

Münster (lwl). Nach knapp 20 Jahren als Ärztlicher Direktor hat sich Prof. Dr. Thomas Reker von der LWL-Klinik Münster des Landschaftsverbandes Westfalen-Lippe (LWL) verabschiedet.

Beim Festakt am Mittwoch (20.11.) in Münster mit 130 Gästen führte LWL-Krankenhausdezernent Prof. Dr. Meinolf Noeker die lange Gästeliste an. Er würdigte in seiner Festrede den renommierten Münsteraner Mediziner, der zum Ende des Jahres die LWL-Klinik Münster verlassen wird, um in einer Praxis als niedergelassener Arzt zu arbeiten.
Noeker bedankte sich bei Prof. Dr. Thomas Reker: „Vielen Dank für die Stabilität und Kontinuität, die Sie der LWL-Klinik Münster gaben“, so Noeker. Als hervorragender Mediziner und wichtige Führungskraft habe er die Entwicklung der LWL-Klinik Münster in den vergangenen 20 Jahren entscheidend mitgeprägt. Zudem habe er sich ein sehr hohes Ansehen in Münster erworben, nicht zuletzt auch durch seine Aufgabe als Sprecher des Münsteraner Bündnisses gegen Depression sowie seine Tätigkeit als Diakon im Zivilberuf der St. Lambertikirche Münster.

Die Nachfolgerin von Prof. Dr. Thomas Reker wird Prof. Dr. Patricia Ohrmann, die zurzeit noch als Oberärztin am Universitätsklinikum Münster arbeitet. In der dortigen Klinik für Psychiatrie und Psychotherapie ist sie Leiterin der Ambulanz sowie Leiterin des Konsil- und Liasiondienstes. Als außerplanmäßige Professorin an der Universität Münster ist sie außerdem für die Weiterentwicklung und Lehre im Fach Psychiatrie und Psychotherapie zuständig.

Sie wird am 1.2.2020 ihre Stelle in der LWL-Klinik Münster antreten.

Zur Person:

Der Münsteraner Prof. Dr. Thomas Reker ist 1956 in Hamm geboren. Nach seinem Medizinstudium, welches er 1981 an der Westfälischen Wilhelms Universität abgeschlossen hat, arbeitete er in den folgenden Jahren als Assistenzarzt im Joseph-Hospital Warendorf, im Marienhospital Borghorst sowie in der LWL-Klinik Lengerich. Im Januar 1988 absolvierte er seine Facharztprüfung als Arzt für Psychiatrie. Von 1988 bis 1989 war er als Oberarzt für den Bereich Rehabilitation in der LWL-Klinik Lengerich beschäftigt. Im April 1990 folgte seine Promotion. Danach war er bis 1994 Leiter der Forschungsstelle Arbeitsrehabilitation in der Klinik für Psychiatrie der Universität Münster. Dort war er dann bis 1998 auch Oberarzt. 1997 erhielt er den Hermann-Simon Preis für Sozialpsychiatrie. Seine Habilitation zum Thema „Arbeitsrehabilitation in der Psychiatrie“ folgte im selben Jahr. 1998 wechselte er in die LWL-Klinik Münster, dort arbeitete er zunächst als Chefarzt der Abteilung für Suchtmedizin und Stellv. Ärztlicher Direktor. Seit 2000 bis zu seiner Verabschiedung im Jahr 2019 war er als Ärztlicher Direktor und Chefarzt der Abteilung für Psychiatrie und Psychotherapie der LWL-Klinik Münster tätig.

Ein Mann steht vor einem Rednerpult.

7., 14. und 21. November 2019, Angehörigengruppe informiert über Psychosen

Münster (lwl).  Psychosen sind nicht selten und Familie und Freunde fragen sich nach Mitteilung der Diagnose: Wie verläuft die Krankheit? Wie kann der Erkrankte therapiert werden? Wie sollen wir mit ihm umgehen? Innerhalb einer Angehörigengruppe bietet der Gesundheits- und Krankenpfleger Felix Kock in der LWL-Klinik Münster (Landschaftsverband Westfalen-Lippe) für Angehörige und Freunde von Psychose-Erkrankten insgesamt drei Gruppentermine an. Das erste Treffen findet am 7. November im Haus 19 (Fortbildungszentrum), Raum 315 der LWL-Klinik Münster statt. Die beiden weiteren Treffen folgen am 14. und 21. November um 18 Uhr.

Angehörigengruppen bieten die Möglichkeit für ein besseres Verständnis der Krankheit und des Erkrankten und bieten insofern auch eine Entlastung. Forschungsergebnisse zeigen darüber hinaus, dass Aufklärung und Wissen zu einem besseren Krankheitsverlauf führt. In vielen Fällen kann eine akute Psychose sogar verhindert werden, wenn Frühsymptome von Erkrankten und Angehörigen rechtzeitig erkannt werden. Um vorherige Anmeldung wird gebeten: Tel.: 0251 91555-2266.

1.10.2019, Thomas Voß ist neuer Kaufmännischer Direktor der LWL-Klinik Münster

LWL-Kliniken Münster und Lengerich haben einen neuen Kaufmännischen Direktor

Münster (lwl). Die Kliniken Münster und Lengerich des Landschaftsverbandes Westfalen-Lippe (LWL) haben einen neuen Kaufmännischen Direktor. Thomas Voß wurde im Gesundheits- und Krankenhausausschuss für diesen Posten an beiden Klinikstandorten gewählt. Er tritt seine Position am 1. Oktober an.

Die bisherige Stelleninhaberin, Heinke Falkenstein-Sorg, musste aus gesundheitlichen Gründen ihre Positionen an beiden Kliniken aufgeben.
"Ich freue mich sehr auf die neue berufliche Herausforderung. Mir steht ein erfahrenes, tolles Team zur Seite. Die Zusammenarbeit mit den anderen Betriebsleitungsmitgliedern und den örtlichen Personalräten ist erprobt und von großer gegenseitiger Wertschätzung geprägt, auch wenn wir uns dank unserer unterschiedlichen Rollen inhaltlich immer wieder sachlich auseinandersetzen müssen", sagt Thomas Voß (61).
Der gebürtige Bochumer war bisher stellv. Kaufmännischer Direktor an beiden Häusern. Im LWL ist er schon seit 1979 tätig, an der Klinik Münster seit 1995, als er Leiter der Abteilung Wirtschaft, Versorgung und Technik wurde. Seit 2016 ist er stellvertretender Kaufmännischer Direktor beider Kliniken.
"Eine große Herausforderung der kommenden Jahre wird darin bestehen, Arbeitskräfte an uns zu binden und neue Arbeitskräfte zu finden. Das gilt über alle Berufsgruppen und Qualifikationsstufen hinweg. Wir sind allerdings bereits ein attraktiver Arbeitgeber und werden auch in Zukunft alles daransetzen, das auch zu bleiben", sagt Thomas Voß über seine Ziele.
Einen Arbeitsschwerpunkt, den er bisher schon intensiv betrieb, wolle er weiterverfolgen: "Die LWL-Kliniken Münster und Lengerich haben sich bundesweit Anerkennung und Wertschätzung für ihr herausragendes Nachhaltigkeitskonzept erworben. Dazu gehört seit vielen Jahren die Zertifizierung "berufundfamilie" genauso selbstverständlich wie das Umweltmanagementsystem nach EMAS (Eco Management and Audit Scheme). Wir haben mittlerweile über 170 Um-weltziele umgesetzt", berichtet Voß. So wird z.B. in den Küchen Ware aus ökologischem Landbau eingesetzt und darauf geachtet, dass Lebensmittel nicht verschwendet werden. Dafür wurden die Kliniken 2017 für den Bundespreis "Zu gut für die Tonne" nominiert. "Ich bin in diesem Punkt Überzeugungstäter und werde auch in meiner neuen Funktion Treiber für nachhaltiges Wirtschaften sein", kündigt Voß an.
Als seine neue Stellvertreterin in beiden LWL-Kliniken bestellte der Gesundheits- und Krankenhausausschuss zeitgleich Angelika Kortemeyer (55). Die gebürtige Ibbenbürenerin ist Abtei-lungsleiterin Personal Allgemeine Verwaltung des Regionalen Psychiatrie Netzes Münster und Lengerich. Zusammen mit ihr will Thomas Voß auch die Umsetzung der baulichen Weiterentwicklung der LWL-Klinik Lengerich im denkmalgeschützen Altbau auf den Weg und die Struktur- und Entwicklungsplanung für die LWL-Klinik Münster auf die Zielgerade bringen.

Porträts von Thomas Voß und Angelika Kortemeyer

4.9.2019, Beratung und Information für ältere Menschen mit seelischen Problemen

Münster (lwl). Viele ältere Menschen leiden im Alltag unter Ängsten, Traurigkeit oder Gedächtnisstörungen, manchmal verbunden mit der Sorge, dass etwas nicht stimmt und eine Krankheit die Ursache sein könnte. In dieser Situation stehen die Betroffenen und ihre Angehörigen vor vielen Fragen: Wo gibt es Auskunft und wer bietet fachliche Begleitung an. Die Beratungen finden regelmäßig jeden 1. Mittwoch im Monat, in der Zeit zwischen 17  und 18 Uhr in der LWL-Klinik Münster (Landschaftsverband Westfalen-Lippe) im Haus 25 (Friedrich-Wilhelm-Weber-Str. 30, 48147 Münster) statt. Der nächste Termin startet am 4. September 2019. Die Beratung erfolgt als Einzel- oder Familiengespräch. Sie ist kostenlos und unterliegt der Schweigepflicht. Um  vorherige Anmeldung wird gebeten: Sekretariat Dr. Fey, Tel: 0251-91555 2402. Die Mitarbeiter des Sozialdienstes stehen Ratsuchenden in einem persönlichen Gespräch zur Verfügung, dabei informieren und beraten sie über seelische Erkrankungen im Alter (Depression, Demenz, Abhängigkeitserkrankungen etc.), Diagnostik und Therapie, rechtliche und finanzielle Fragen sowie Hilfs- und Unterstützungsmöglichkeiten. Auf Wunsch wird ein Kontakt mit der gerontopsychiatrischen Ambulanz, der Memory -Clinic der LWL-Klinik oder anderen regionalen Stellen vermittelt.

7.8.2029, Beratung und Information für ältere Menschen mit seelischen Problemen

Münster (lwl). Viele ältere Menschen leiden im Alltag unter Ängsten, Traurigkeit oder Gedächtnisstörungen, manchmal verbunden mit der Sorge, dass etwas nicht stimmt und eine Krankheit die Ursache sein könnte. In dieser Situation stehen die Betroffenen und ihre Angehörigen vor vielen Fragen: Wo gibt es Auskunft und wer bietet fachliche Begleitung an. Die Beratungen finden regelmäßig jeden 1. Mittwoch im Monat, in der Zeit zwischen 17  und 18 Uhr in der LWL-Klinik Münster (Landschaftsverband Westfalen-Lippe) im Haus 25 (Friedrich-Wilhelm-Weber-Str. 30, 48147 Münster) statt. Der nächste Termin startet am 7. August 2019. Die Beratung erfolgt als Einzel- oder Familiengespräch. Sie ist kostenlos und unterliegt der Schweigepflicht. Um  vorherige Anmeldung wird gebeten: Sekretariat Dr. Fey, Tel: 0251-91555 2402. Die Mitarbeiter des Sozialdienstes stehen Ratsuchenden in einem persönlichen Gespräch zur Verfügung, dabei informieren und beraten sie über seelische Erkrankungen im Alter (Depression, Demenz, Abhängigkeitserkrankungen etc.), Diagnostik und Therapie, rechtliche und finanzielle Fragen sowie Hilfs- und Unterstützungsmöglichkeiten. Auf Wunsch wird ein Kontakt mit der gerontopsychiatrischen Ambulanz, der Memory -Clinic der LWL-Klinik oder anderen regionalen Stellen vermittelt.

Im April 2019, Klinikclowns besuchen das LWL-Pflegezentrum Münster

Lachen ist die beste Medizin!

Münster (lwl). Gute Laune und viel Freude hatten die Bewohner im LWL-Pflegezentrum Münster des Landschaftsverbandes Westfalen-Lippe (LWL). Der Grund war der Besuch der Klinikclowns Konrad und Motte, die den gesamten Vormittag über die einzelnen Wohnbereiche des LWL-Pflegezentrums besucht haben, um mit ihren Späßen die älteren Menschen zu unterhalten. Dabei gibt es weder ein Bühnenprogramm noch eine Show, sondern das Spiel entwickelt sich gemeinsam mit den Bewohnerinnen und Bewohnern. Erinnerungen werden dabei geweckt durch das Singen alter und vertrauter Lieder, es wird zusammen gelacht und Erlebnisse und Erinnerungen ausgetauscht. Die Kostümierung und der Einsatz von Handpuppen, Luftballons und Musikinstrumenten wie Geige und Mundharmonika schaffen sofort eine entspannte und lockere Atmosphäre, die Nähe zu den Bewohnern aufbaut. „Wir haben im Laufe der Zeit ein Gefühl dafür entwickelt, auf Menschen zu reagieren und diese einfach zum Lachen zu bringen“, sagt Clown Konrad, alias Michael Westermeier, der mit seiner Partnerin Motte, die mit bürgerlichem Namen Isabel Oestreich heißt, bereits seit elf Jahren in das LWL-Pflegezentrum kommt. „Besonders schön zu sehen ist, wenn eine Bewohnerin, die im Rollstuhl sitzt und sonst eigentlich nicht mehr redet, anfängt zu singen und zu lächeln“, sagt Einrichtungsleiterin Marion Kaster.  Sie betont, dass durch den regelmäßigen Besuch der Clowns nicht nur der Alltag im Pflegeheim abwechslungsreicher wird, sondern auch die Lebensfreude der älteren und zumeist pflegebedürftigen Bewohner sehr gesteigert würde.  Daher werden die Clowns auch in Zukunft für lachende Gesichter im LWL-Pflegezentrum sorgen.

Hintergrund:

Das LWL-Pflegezentrum bietet vollstationäre Pflege und ein Zuhause für Menschen mit erhöhtem psychosozialem Hilfebedarf. Das Pflegezentrum ist an die LWL-Klinik Münster angeschlossen.

Die LWL-Klinik Münster ist ein Fachkrankenhaus für Psychiatrie und Psychotherapie und versorgt die Einwohner der Stadt Münster und besondere Patientengruppen der umliegenden Kreise.

Zwei Clowns umarmen eine in der Mitte von ihnen sitzende ältere Dame.

5.6.2019, Beratung und Information für ältere Menschen mit seelischen Problemen

Münster (lwl). Viele ältere Menschen leiden im Alltag unter Ängsten, Traurigkeit oder Gedächtnisstörungen, manchmal verbunden mit der Sorge, dass etwas nicht stimmt und eine Krankheit die Ursache sein könnte. In dieser Situation stehen die Betroffenen und ihre Angehörigen vor vielen Fragen: Wo gibt es Auskunft und wer bietet fachliche Begleitung an. Die Beratungen finden regelmäßig jeden 1. Mittwoch im Monat, in der Zeit zwischen 17  und 18 Uhr in der LWL-Klinik Münster (Landschaftsverband Westfalen-Lippe) im Haus 25 (Friedrich-Wilhelm-Weber-Str. 30, 48147 Münster) statt. Der nächste Termin startet am 5. Juni  2019. Die Beratung erfolgt als Einzel- oder Familiengespräch. Sie ist kostenlos und unterliegt der Schweigepflicht. Um  vorherige Anmeldung wird gebeten: Sekretariat Dr. Fey, Tel: 0251-91555 2402. Die Mitarbeiter des Sozialdienstes stehen Ratsuchenden in einem persönlichen Gespräch zur Verfügung, dabei informieren und beraten sie über seelische Erkrankungen im Alter (Depression, Demenz, Abhängigkeitserkrankungen etc.), Diagnostik und Therapie, rechtliche und finanzielle Fragen sowie Hilfs- und Unterstützungsmöglichkeiten. Auf Wunsch wird ein Kontakt mit der gerontopsychiatrischen Ambulanz, der Memory -Clinic der LWL-Klinik oder anderen regionalen Stellen vermittelt

Anjas Augenblicke - Neue Fotoausstellung in der LWL-Klinik Münster, Vernissage am 18.4.2019

Anja Gros zeigt in ihrer Einzelausstellung eine Auswahl ihrer Fotografien mit dem Schwerpunkt Blüte

Münster (lwl). Am Donnerstag, 18. April, 15 Uhr  findet in der LWL-Klinik Münster des Landschaftsverbandes Westfalen-Lippe (LWL) die Eröffnung der Ausstellung „Anjas Augenblicke“ statt. Die Hobbyfotografin Anja Gros zeigt in ihrer Einzelausstellung eine Auswahl ihrer Fotografien mit dem Schwerpunkt  Blüten-, Tiere- und Landschaftsmotive. „Fotografieren ist mein Hobby. Bilder sind meine Leidenschaft!  Schon als Kind hatte ich eine Kamera in der Hand und als ich vierzehn Jahre alt war, begann ich, mich ernsthaft mit der Fotografie zu beschäftigen“, sagt die Künstlerin.

Die Ausstellung ist montags bis donnerstags von 10 bis 15:30 Uhr und freitags von 10 bis 14 Uhr noch bis zum 15. August 2019 in der Galerie am Festsaal der Klinik zu sehen. Die LWL-Klinik Münster präsentiert in wechselnden Ausstellungen auf der zentralen Ausstellungsfläche „Galerie am Festsaal“ die Vielfalt künstlerischer  Ausdrucksmöglichkeiten.

Die Fotoarbeiten sind auf Nachfrage verkäuflich. Interessierte sind herzlich eingeladen.

Kopf eines Papageis